Carlos Alcaraz hat am Dienstag, 6. Oktober, seinen Titel bei den Japan Open in Tokio verteidigt. Er besiegte den Tschechen Jiri Lehecka mit 7:6(4), 6:4. Reuters und Europa Press berichteten über das Ergebnis des ATP-500-Hartplatzfinales, das dem Spanier seine dritte Trophäe 2026 bescherte.
Der 23-Jährige hatte in dieser Saison bereits die Australian Open und die Qatar Open gewonnen. Laut Reuters pausierte er anschließend wegen einer Handgelenksverletzung fast fünf Monate, bevor er Ende August bei den US Open zurückkehrte. Tokio brachte ihm nach dieser längeren Unterbrechung einen weiteren Titel.
Alcaraz verlor sein erstes Aufschlagspiel, schaffte dann aber laut Reuters und Antena 3 das Rebreak zum 3:3 im ersten Satz. Den Tiebreak gewann er 7:4. Ein Break zur 4:3-Führung im zweiten Durchgang verschaffte ihm den nötigen Vorsprung, um das Finale ohne Entscheidungssatz abzuschließen.
Zum Weg ins Finale gehörte laut offiziellem Turnierbericht ein 5:7, 6:3, 6:1 nach Rückstand gegen seinen Landsmann Jaume Munar. Der japanische Tennisverband berichtete, Alcaraz arbeite nach der Verletzung weiter an seiner Beständigkeit, besonders daran, über ganze Matches und Turniere hinweg ein hohes Niveau zu halten.
Nach dem Finale erklärte Alcaraz laut Reuters, der erneute Titelgewinn habe nach der Verletzung und seiner Rückkehr besondere Bedeutung. Er räumte ein, während einer schwierigen Woche nicht durchgängig sein bestes Tennis gespielt, aber Lösungen gefunden zu haben. Außerdem schilderte er Zweifel während der Pause, ob er gesund zurückkehren und schmerzfrei schlagen würde.
Sein nächstes Turnier sind die Shanghai Masters. Reuters zufolge trifft er dort zum Auftakt auf Juan Manuel Cerundolo oder einen Qualifikanten. Das Hauptfeld des ATP-1000-Turniers beginnt am Mittwoch. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung in Tokio bietet Shanghai damit die nächste sportliche Bewährungsprobe seit seiner Rückkehr.
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