Football Australia beobachtet nach Angriffen auf Riad die Sicherheitslage in Saudi-Arabien vor dem Asien-Cup der Männer 2027. Das berichteten AAP und AFP am 13. Oktober. Auch Spielervertreter forderten, die Sicherheit zur Grundlage der Vorbereitungen zu machen. Die Berichte enthalten keine Ankündigung einer Verschiebung oder Verlegung.
Der veröffentlichte AFC-Spielplan sieht das Turnier vom 7. Januar bis 5. Februar 2027 vor. Laut AAP machten saudische Behörden Huthi-Angriffe auf den internationalen Flughafen König Khalid für mindestens 14 Tote und mehr als 300 Verletzte am Wochenende verantwortlich. Diese Opferzahlen stammen von den Behörden.
Football Australia erklärte AAP, sein Sicherheitsteam verfolge die Entwicklungen und liefere regelmäßige Lageberichte. Der Schutz von Spielern, Mitarbeitern und Fans habe Vorrang; Risikoprüfungen seien zentral für die Januar-Vorbereitung. Nach Angaben von AAP antwortete der asiatische Fußballverband AFC nicht auf die Anfrage der Agentur.
Beau Busch, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft Professional Footballers Australia, erklärte laut AAP, die Sicherheit von Spielern, Fans und Mitarbeitern müsse die Turnierplanung bestimmen. Die Gewerkschaft und FIFPRO arbeiteten mit dem Verband und externen Fachleuten zusammen. Prüfungen vor jedem Lehrgang blieben wesentlich.
Die Störungen betreffen bereits den Vereinsfußball. Laut AFP begann Al Nassrs Spiel in der asiatischen Champions League am Montag eine Stunde später, nachdem die saudisch geführte Militärkoalition das Abfangen einer Huthi-Rakete mit Ziel Riad gemeldet hatte. Cristiano Ronaldo spielt für den saudischen Verein.
Australiens weitere Vorbereitung sieht Spiele gegen Katar in Doha am 13. November und Jordanien in Amman am 17. November vor, jeweils nach bestätigtem Ortsdatum. Der Verband nennt Singapur, Irak und Tadschikistan als Gegner in Gruppe D; der Auftakt beim Asien-Cup gegen Singapur ist für den 9. Januar vorgesehen. Sicherheitsprüfungen betreffen damit die November-Reise und das Januar-Turnier.
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