Evertons Eigentümer erwägen den Verkauf einer Kontrollmehrheit am englischen Premier-League-Klub, wie eine Vereinsmitteilung vom 9. Oktober zeigt. Die Friedkin Group erklärte, sie prüfe Investitionsmöglichkeiten und habe Moelis & Company beauftragt. Die Ankündigung betrifft einen möglichen Eigentümerwechsel und bestätigt keinen vereinbarten Verkauf.
Der US-Konzern übernahm Everton im Dezember 2024 von Farhad Moshiri, berichtete Reuters. Die neue Prüfung folgt damit weniger als zwei Jahre später. Unter dieser Führung zog der Klub aus Liverpool ins Hill Dickinson Stadium. Laut Reuters arbeitete die Gruppe außerdem an einer Verbesserung der finanziellen Lage des Vereins.
In ihrer Mitteilung verwies die Gruppe auf erhebliche finanzielle Unsicherheit bei der Übernahme. Stabilität, Investitionen und Unterstützung für die Zukunft des Vereins seien zunächst vorrangig gewesen, einschließlich der Fertigstellung des lange versprochenen Stadions. Aus Sicht der Eigentümer ist diese Grundlage jetzt tragfähig genug für Überlegungen zur nächsten Phase.
Die Gruppe will nur Interessenten berücksichtigen, denen sie eine verantwortungsvolle Führung Evertons und den Ausbau der erzielten Fortschritte zutraut. Die Eignung möglicher Investoren gehört damit zum angekündigten Verfahren. Die Mitteilung nennt weder einen Käufer noch einen vorgeschlagenen Preis oder einen Abschlusstermin.
Den Fans stellen die Eigentümer während der Prüfung weitere Unterstützung für sportlichen Erfolg und für die Arbeit in den Gemeinschaften des Vereins in Aussicht. Diese Prioritäten sollen laut der Gruppe während des gesamten Prozesses bestehen bleiben. Es handelt sich um Zusagen der jetzigen Eigentümer, nicht um Garantien eines künftigen Investors.
Moelis & Company berät die Gruppe bei der Prüfung ihrer Optionen. Everton und seine Eigentümer kündigten an, sich während dieser Arbeit nicht weiter zu äußern. Ob der Prozess neue Investitionen, einen Kontrollwechsel oder ein anderes Ergebnis bringt, bleibt in der Ankündigung daher offen.
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