Der Fitzroy River in Rockhampton erhielt am 17. September die Zustimmung für Ruder- und Kanurennsport bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2032 in Brisbane, berichtete ABC. World Rowing und Paddle Worldwide bestätigten die Strecke nach einer unabhängigen technischen Prüfung, teilte die Infrastrukturbehörde der Spiele (GIICA) mit.
Der Standort in Zentral-Queensland, rund 600 Kilometer nördlich von Brisbane, steht wegen Wettkampfbedingungen und Unterkünften in der Kritik. Laut AFP weckten starke Strömungen und Überschwemmungen Zweifel an der Chancengleichheit. Der Fluss ist auch Lebensraum für Salzwasserkrokodile, was zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Standortwahl lenkte.
Laut GIICA untersuchte WaterProof Marine Consultancy and Services Flussbett, Strecke, Strömungen, Wasserstände und Wehrbetrieb. Die Prüfung erfasste auch das Wetter im vorgesehenen Zeitraum der Spiele. Tests auf dem Wasser und Modellrechnungen untersuchten Wind, Wellen und Strömungen unter verschiedenen Bedingungen.
Nach Angaben der GIICA prüften die Verbände die Ergebnisse und besichtigten den Ort, bevor sie seine Eignung für sichere, faire und gleichmäßige Wettkämpfe bestätigten. World-Rowing-Präsident Jean-Christophe Rolland erklärte laut AFP, die Analyse belege geeignete Bedingungen für olympisches und paralympisches Rudern. Diese Bewertung betrifft die sportliche Eignung der Strecke.
Die Arbeiten am Gesamtprojekt gehen weiter. Laut ABC nahmen Rowing Australia und Paddle Australia die technische Prüfung zur Kenntnis; Rowing Australia erwartet den vollständigen Bericht zur Projektvalidierung. Weitere Prüfungen betreffen laut GIICA die Anforderungen an die Anlage, ihre Gestaltung, die Risikominderung und die langfristige Nutzung.
Queensland will nun die Detailplanung, Gestaltung und den Bau vorantreiben, berichtete ABC. Laut GIICA dient der Fluss bereits für Schulmeisterschaften, örtliche Regatten und nationale Trainingslager; geplante Verbesserungen sollen den Breitensport stärken. AFP berichtete, die technische Prüfung habe Krokodilgefahren nicht behandelt. Verantwortliche hatten zuvor Verfahren zur Meldung von Sichtungen angekündigt.
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