Der US-geführte Militäreinsatz gegen den Iran erreichte am 14. März 2026 seinen fünfzehnten Tag, wobei sich der Konflikt über den gesamten Nahen Osten ausbreitet und die Zahl der Todesopfer 3.000 Menschen übersteigt. Das US-Zentralkommando griff mehr als 90 militärische Ziele auf der iranischen Insel Kharg an, der strategischen Anlage, über die rund 90 Prozent der Rohölexporte des Landes abgewickelt werden. Präsident Trump erklärte, die amerikanischen Streitkräfte hätten jedes militärische Ziel auf der Insel vollständig zerstört, wobei die USA die zivile Ölinfrastruktur bewusst verschonten und gleichzeitig warnten, dass diese angegriffen werden könnte, falls der Iran die Schifffahrt durch die Straße von Hormus behindert.
Der Iran antwortete mit einem Vergeltungsschlag gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und feuerte neun ballistische Raketen und 33 Drohnen auf den Golfstaat ab. Die emiratische Luftabwehr fing die meisten Geschosse ab, doch Trümmer einer abgefangenen Drohne lösten einen Brand am Ölumschlagplatz von Fudschaira aus, wobei Rauch aus Richtung einer bedeutenden Energieanlage aufstieg. Der Angriff tötete sechs Menschen und verletzte 141 weitere, die Mehrheit davon Zivilisten. Iranische Vertreter drohten daraufhin mit zusätzlichen Angriffen auf Häfen der Emirate, während der Konflikt in seine dritte Woche eintritt.
Die humanitären Folgen des zweiwöchigen Konflikts sind verheerend, wie ein umfassender NPR-Bericht vom 14. März zeigt. Mehr als 1.200 iranische Zivilisten kamen ums Leben und über 10.000 erlitten Verletzungen, wobei mindestens 165 Zivilisten bei einem einzigen Angriff auf eine iranische Schule starben. Im Libanon kamen 773 Menschen ums Leben und 1.933 erlitten Verletzungen, während auch 12 israelische Zivilisten und zwei Soldaten ihr Leben verloren. Mindestens 16 Menschen starben in den Golfstaaten. Schätzungsweise 3,2 Millionen Iraner flohen vorübergehend aus ihren Heimatorten, ebenso wie 830.000 Menschen aus dem Libanon.
Der Militäreinsatz hat den iranischen Streitkräften massiven Schaden zugefügt. Amerikanische und israelische Truppen griffen seit Beginn der Operation mehr als 15.000 Ziele an und zerstörten oder beschädigten mehr als 90 iranische Schiffe sowie über 30 Minenlegefahrzeuge. Allerdings verwüstet der Konflikt auch die iranische Zivilinfrastruktur: 25 Krankenhäuser tragen Schäden davon und neun sind vollständig außer Betrieb. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth äußerte die Einschätzung, dass Irans Oberster Führer Mojtaba Chamenei verwundet sei, doch diese Behauptung bleibt unbestätigt. Auf amerikanischer Seite sind 13 Soldaten gefallen, sieben durch feindliches Feuer und sechs beim Absturz eines KC-135-Tankflugzeugs.
Die wirtschaftlichen Kosten der Operation Epic Fury steigen weiter an. Die Vereinigten Staaten geben in den ersten 12 Tagen etwa 16,5 Milliarden Dollar aus, davon 3,7 Milliarden Dollar in den ersten 100 Stunden der Kampfhandlungen. Die Straße von Hormus, einer der wichtigsten Öltransitpunkte der Welt, bleibt teilweise blockiert. Der iranische Außenminister bestritt eine vollständige Schließung der Meerenge, räumte jedoch ein, dass die Durchfahrt für Schiffe mit Verbindungen zu den Vereinigten Staaten und Israel gesperrt ist. Die Islamischen Revolutionsgarden warnten, die Meerenge bleibe verbotenes Gebiet, während Präsident Trump andere Nationen drängt, bei der Wiedereröffnung der Wasserstraße zu helfen.
Der Konflikt greift zudem in besorgniserregender Weise über die iranischen Grenzen hinaus. Eine Rakete traf einen Hubschrauberlandeplatz innerhalb des US-Botschaftskomplexes in Bagdad und verdeutlicht die Verwundbarkeit amerikanischer diplomatischer Einrichtungen in der Region. Israelische Streitkräfte griffen ein Gesundheitszentrum im Libanon an und töteten 12 Mitglieder des medizinischen Personals, ein Angriff, der weitreichende internationale Verurteilung hervorrief. Mit mehr als 3.000 Toten im gesamten Nahen Osten in nur zwei Wochen und Millionen Vertriebener wächst der internationale Druck für einen Waffenstillstand, während sich die humanitäre Krise weiter verschärft.
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