Japan hat am Freitag, dem 2. Oktober, in Shizuoka mit einem 5:3 im Elfmeterschießen gegen Nordkorea nach einem 2:2 zum dritten Mal in Folge Fußballgold der Frauen bei den Asienspielen gewonnen. Der Olympische Rat Asiens bestätigte das Ergebnis. In einem AFP-Bericht vom 3. Oktober warb Yuzuho Shiokoshi, die den entscheidenden Elfmeter verwandelte, für mehr Zuschauer im Frauenfußball.
Die Gastgeberinnen holten insgesamt ihren vierten Titel, nachdem laut dem Rat auch die Verlängerung keine Entscheidung gebracht hatte. Torhüterin Shu Ohba hielt Jong Kums Versuch in der dritten Runde des Elfmeterschießens. Shiokoshi verwandelte Japans fünften Elfmeter und sicherte Gold. Nordkorea erhielt Silber.
Mami Ueno brachte Japan in der 32. Minute in Führung. Jong Kum glich in der 47. Minute aus, bevor Nordkorea in der 69. Minute vorn lag. Hanon Nishino erzielte in der 86. Minute, vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, Japans Ausgleich. Der Bericht des Rates verzeichnete keine weiteren Tore in der Verlängerung.
Laut AFP kamen 6.243 Zuschauer in das Stadion, das 50.000 Plätze bietet und Spiele der Weltmeisterschaft 2002 ausrichtete. Das waren mehr als die 998 Besucher bei Japans Halbfinalsieg gegen Südkorea in Shizuoka. Dennoch blieben beim Endspiel um Gold im eigenen Land Tausende Plätze leer.
Shiokoshi dankte den Besuchern, erklärte aber laut AFP, die Unterstützung bleibe hinter ihren Erinnerungen an die Spiele 2023 in Hangzhou zurück. Sie sprach auch über die Schwierigkeiten, weil Frauenfußball bei Fernsehübertragungen nicht immer Vorrang erhält, und ermutigte Fans, die Spielerinnen persönlich im Stadion zu unterstützen.
Südkorea gewann laut dem Olympischen Rat Asiens durch ein 1:0 gegen China Bronze. Shiokoshi hofft nun, dass das Interesse an Japans Gold auf die heimische WE League übergreift. AFP berichtete über ihren Appell an die Fans, auch nach den Asienspielen weiterhin Frauenfußballspiele zu besuchen.
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