Street Fighter führte die nordamerikanischen Kinocharts am Wochenende vom 16. bis 18. Oktober mit geschätzten 31 Millionen Dollar an. Der Dokumentarfilm über Elizabeth Holmes, You Can See Everything, startete mit 15 Millionen Dollar auf Platz zwei. Associated Press und TheWrap berichteten am Sonntag, dem 18. Oktober, auf Grundlage der vorläufigen Wochenendergebnisse.
Paramounts Videospielverfilmung erzielte weltweit rund 51 Millionen Dollar, darunter etwa 20 Millionen außerhalb Nordamerikas. Laut AP lief sie im heimischen Markt in 3.575 Kinos. TheWrap bezifferte das Produktionsbudget auf 82 Millionen Dollar und nannte Legendary sowie den Spieleverlag Capcom als Produktionspartner.
A24s You Can See Everything erreichte seine 15 Millionen Dollar auf lediglich 855 Leinwänden. AP meldete unter Berufung auf den Verleih mehr als 2.000 ausverkaufte Vorstellungen. Der fast dreistündige Dokumentarfilm von Nathan Fielder und Lance Oppenheim begleitet die Theranos-Gründerin vor ihrem Antritt einer Haftstrafe in einem Bundesgefängnis.
Der konkurrierende Überlebensthriller Whalefall startete beiden Medien zufolge mit 8 Millionen Dollar in den USA und Kanada sowie weltweit 17,5 Millionen. TheWrap berichtete von einem Produktionsbudget von 60 Millionen Dollar. Austin Abrams spielt darin einen Taucher, den ein Wal verschluckt. Diese Startzahlen stehen allgemein günstigen Kritiken gegenüber.
Damit lag ein Dokumentarfilm vor einer erheblich teureren Studioproduktion. Laut TheWrap vergab das von CinemaScore befragte Publikum für Street Fighter die Note B-, für Whalefall dagegen B. Diese Publikumswerte des ersten Wochenendes ergänzen die anfänglichen Einnahmen, bestimmen jedoch nicht den Erfolg über die gesamte Kinolaufzeit.
Die Zahlen bleiben vorläufig: AP zufolge sollen die endgültigen heimischen Ergebnisse am Montag erscheinen. TheWrap berichtete, dass Street Fighter am folgenden Wochenende mit Clayface von Warner Bros. und DC neue Konkurrenz erhält. Die nächsten Ticketverkäufe werden damit zu einem wichtigen Test dafür, ob der Film sein Publikum weiterhin ins Kino ziehen kann.
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