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Tadej Pogačar gibt Vuelta nach Sturz auf der achten Etappe auf

Veröffentlicht am 29. August 2026 0 Aufrufe

Tadej Pogačar hat die Vuelta a España am Samstag nach einem schweren Sturz auf der achten Etappe aufgegeben. Der Gesamtführende stürzte rund 33 Kilometer vor dem Ziel der 171 Kilometer langen Strecke von Puçol nach Xeraco in Valencia und war nicht mehr in der Lage, das Rennen fortzusetzen. Helfer versorgten den Slowenen am Straßenrand; nach einem erfolglosen Versuch, wieder auf sein Fahrrad zu steigen, ging er zu einem Krankenwagen.

Fernsehbilder zeigten Blut in Pogačars Gesicht und deutliche Schmerzen, vor allem an der linken Schulter und am linken Arm. Das medizinische Personal untersuchte ihn neben der Straße und verband den betroffenen Bereich. Nach Angaben von Cadena SER begleitete ein Sportdirektor seines Teams UAE Team Emirates-XRG ihn zum Krankenwagen. In den ersten Berichten lag noch keine endgültige medizinische Diagnose vor.

Die Berichte stimmten darin überein, dass sich der Unfall nahe der Spitze des Feldes auf einem geraden Abschnitt ereignete. Bei der genauen Ursache gab es jedoch unterschiedliche frühe Darstellungen. El País berichtete von einem Kontakt mit einem anderen Fahrer nach einer seitlichen Bewegung Pogačars, ein weiterer Bericht auf Grundlage der TV-Bilder nannte ein mögliches Hindernis auf der Straße. Ohne offizielle Untersuchung blieb der genaue Ablauf unbestätigt.

Die Aufgabe veränderte den sportlichen Wettbewerb grundlegend. Pogačar startete im roten Führungstrikot und besaß drei Minuten und 50 Sekunden Vorsprung auf den Spanier Enric Mas. Er hatte die Rundfahrt seit der ersten Woche kontrolliert und drei Etappen gewonnen, darunter den sechsten Tagesabschnitt nach Castellón. Die Vuelta ist die einzige der drei großen Landesrundfahrten, die in seiner Erfolgsliste noch fehlt.

Die Fahrer im Peloton verlangsamten nach dem Sturz zunächst das Tempo und setzten anschließend das Rennen fort. Mas, der für Movistar als Gesamtzweiter in den Tag gegangen war, nahm damit unter den verbliebenen Anwärtern die aussichtsreichste Position ein. Zum Zeitpunkt der ersten Meldungen standen die Bestätigung des Etappenergebnisses und der offiziellen Gesamtwertung allerdings noch aus. Das plötzliche Aus des Favoriten öffnete ein Rennen neu, das zuvor fest unter Pogačars Kontrolle erschien.

Die achte Etappe galt hauptsächlich als flacher Übergang nach Xeraco vor dem anspruchsvollen 187,4 Kilometer langen Bergabschnitt am Sonntag von La Vila Joiosa zum Alto de Aitana. Diese Bergankunft bildet nun einen frühen Test für den neu geordneten Kampf um die Führung. Zugleich richtet sich die Aufmerksamkeit auf Pogačars medizinische Untersuchung und auf mögliche Folgen der Verletzungen für seine weitere Saisonplanung.

Quellen: La Vuelta, The Guardian, El País, Cadena SER, Europa Press

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