Zurück zur Startseite Trump wirbt in Alaska für Sullivan: Energiekosten prägen Senatswahlkampf Politik

Trump wirbt in Alaska für Sullivan: Energiekosten prägen Senatswahlkampf

Veröffentlicht am 14. Oktober 2026 0 Aufrufe

Präsident Donald Trump machte am 13. Oktober in Wasilla in Alaska Wahlkampf für den republikanischen Senator Dan Sullivan gegen die Demokratin Mary Peltola. Reuters und Associated Press berichteten, dass das umkämpfte Rennen nach den Zwischenwahlen am 3. November über die Kontrolle des Senats mitentscheiden könnte.

Laut Reuters lag Peltola in jüngsten Umfragen gleichauf mit Sullivan oder vor ihm. Trump gewann den Bundesstaat 2024 mit rund 14 Prozentpunkten Vorsprung. Sullivan strebt eine dritte Amtszeit an, während Peltola früher dem Repräsentantenhaus angehörte, berichtete AP. Umfragen beschreiben die Präferenzen der Wähler, kein Wahlergebnis.

Bezahlbare Energie bildete einen zentralen Hintergrund des Besuchs. Reuters zufolge belasteten höhere Diesel- und Benzinpreise Trumps Ansehen; Sullivan räumte Probleme bei den Energiekosten ein. Die Abhängigkeit von Heizöl und die langen Transportwege für Brennstoffe sorgen dafür, dass Preisschocks für die Bevölkerung besonders schwer wiegen.

Das Weiße Haus warb in einer Erklärung vom 13. Oktober für Steuerentlastungen, Rohstoffförderung und Infrastrukturausgaben. Es hob 150 Millionen Dollar an Bundesmitteln für eine neue Stromleitung hervor und stellte Energieinvestitionen als Möglichkeit dar, Haushaltskosten zu senken. Diese Aussagen geben die Argumente der Regierung für ihre Politik wieder, keine unabhängig gemessenen künftigen Einsparungen.

Der Besuch löste auch Protest aus. Alaska Beacon berichtete, dass Hunderte Menschen an einer Kundgebung zweier progressiver Gruppen in Wasilla teilnahmen. Eric Croft, Vorsitzender der Demokratischen Partei des Bundesstaates, erklärte, die Präsidentenreise zeige die Sorge der Republikaner vor einer Niederlage. Das war eine parteipolitische Einschätzung; die Veranstaltung belegte nicht, wie die Wähler entscheiden werden.

Peltolas Wahlkampfteam erklärte laut Alaska Public Media, sie begrüße es, wenn ein Präsident Alaskas Probleme anhöre, und werde im Fall ihrer Wahl mit Trump für Energieentwicklung und niedrigere Kosten arbeiten. Vor der Abstimmung im November bieten die Kandidaten unterschiedliche Antworten auf die Lebenshaltungskosten. Zugleich kämpfen sie um einen Sitz, dessen Ergebnis die Machtverhältnisse in Washington prägen könnte.

Quellen: Reuters; Associated Press; Alaska Beacon; Alaska Public Media; The White House

Kommentare