AMD plant für 2027 deutlich mehr Chips, um die wachsende Nachfrage nach künstlicher Intelligenz zu bedienen. Das sagte Konzernchefin Lisa Su am 6. Oktober in Taipeh laut Reuters. Die Ankündigung des US-Unternehmens betrifft das künftige Angebot nach den bereits 2026 erfolgten Steigerungen.
Su erklärte, ihr Taiwan-Besuch solle die Lieferkette auf eine höhere Produktion von Zentral- und Grafikprozessoren, also CPUs und GPUs, vorbereiten. Laut Reuters traf sie Foxconn und plante ein Treffen mit TSMC. Damit stehen die Fertigungspartner im Mittelpunkt der Ausweitung.
Die Verfügbarkeit von Speicherchips ist eine weitere Priorität. Su zufolge arbeitet AMD vor einem geplanten Südkorea-Besuch eng mit Speicherherstellern zusammen, um Lieferungen zu sichern. Samsung und SK Hynix haben dort ihren Sitz, erläuterte Reuters. Ihre Aussagen betrafen Komponenten sowie die Prozessorfertigung.
Dem Vorhaben ging die am 6. Oktober 2025 angekündigte mehrjährige Vereinbarung mit OpenAI voraus. AMDs ursprüngliche Mitteilung sah sechs Gigawatt an Grafikprozessoren über mehrere Generationen vor. Der Aufbau des ersten Gigawatts mit der Instinct-MI450-Serie sollte im zweiten Halbjahr 2026 beginnen.
Diese frühere Mitteilung verdeutlicht die Größenordnung der geplanten KI-Infrastruktur. Sie bezeichnete AMD als zentralen Rechenpartner und umfasste auch Chipgenerationen nach der ersten Installation. Der angekündigte Zeitplan ist eine Planung; die Mitteilung allein belegt nicht, wie viel Ausrüstung seither tatsächlich installiert ist.
Für die weitere Zukunft benötigt AMD laut Su mehr Kapazität für moderne Wafer und plant drei bis fünf Jahre im Voraus, berichtete Reuters. Ihre Aussagen verbinden das für 2027 vorgesehene zusätzliche Angebot mit längerer Produktionsplanung. Das genaue Ausmaß der Steigerung bleibt im Bericht offen.
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