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CAF verschiebt Senegal-Anhörung auf Dienstag nach Antrag des Verbandes

Veröffentlicht am 26. Januar 2026 455 Aufrufe

Der Afrikanische Fußballverband hat seine Disziplinaranhörung zum umstrittenen AFCON-2025-Finale auf Dienstag, den 27. Januar, verschoben, nachdem der senegalesische Fußballverband um zusätzliche Zeit zur Vorbereitung seiner Verteidigung gebeten hatte. Die Anhörung war ursprünglich für Sonntag, den 25. Januar, angesetzt, aber die CAF stimmte der Verschiebung zu, um ein ordnungsgemäßes Verfahren und Fairness für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Der Disziplinarausschuss wird mehrere Vorfälle aus dem Finale vom 18. Januar in Rabat untersuchen, bei dem Senegal Marokko in der Verlängerung mit 1:0 inmitten beispiellosen Chaos besiegte. Das Spiel wurde etwa 17 Minuten lang unterbrochen, nachdem Trainer Pape Thiaw seinen Spielern befohlen hatte, das Spielfeld zu verlassen, um gegen einen umstrittenen Elfmeter für Marokko und ein aberkanntes senegalesisches Tor zu protestieren.

In einem bedeutenden Verfahrensschritt wurde Ousmane Kane, der senegalesische Beamte, der den Disziplinarausschuss der CAF leitet, vorübergehend von den Verfahren ausgeschlossen. Die CAF bestätigte, dass Kane zurückgetreten ist, um jeglichen Anschein von Interessenkonflikten zu vermeiden und das Vertrauen in die Integrität und Transparenz des Disziplinarverfahrens zu stärken.

Der Königliche Marokkanische Fußballverband hat formelle Beschwerden bei der CAF und der FIFA eingereicht und argumentiert, dass Senegals Verlassen des Spielfelds einen schweren Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln darstellt. Marokko fordert sportliche Sanktionen und möglicherweise eine Neubewertung des Spielergebnisses, obwohl eine solch drastische Maßnahme unwahrscheinlich erscheint, da das Spiel schließlich fortgesetzt und beendet wurde.

Mögliche Sanktionen gegen Senegal umfassen eine mehrere Spiele umfassende Sperre für Trainer Pape Thiaw, finanzielle Strafen für den Verband und mögliche Geisterspiele aufgrund des Verhaltens der Anhänger. Schwerwiegendere Konsequenzen, einschließlich möglicher Auswirkungen auf die WM-2026-Teilnahme, wurden diskutiert, bleiben aber spekulativ.

Quellen: Iconic Africa Magazine, Yahoo Sports, Morocco World News, Sports Village Square, beIN Sports

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