Kolumbien sicherte sich den ersten Platz in Gruppe K der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 nach einem torlosen Unentschieden gegen Portugal am letzten Spieltag der Gruppenphase am Freitag. Das Ergebnis bescherte den Kolumbianern sieben Punkte aus drei Spielen und damit den Gruppensieg vor Portugal dank der besseren Tordifferenz. Portugal, bereits qualifiziert, zog als Gruppenzweiter mit fünf Punkten in die nächste Runde ein.
Das taktisch geprägte Duell zwischen der südamerikanischen und der europäischen Fußballmacht brachte in einem vollen Stadion in den Vereinigten Staaten nur wenige klare Torchancen hervor. Kolumbiens disziplinierte Defensivarbeit ließ ein portugiesisches Team um Cristiano Ronaldo kaum zur Entfaltung kommen. Ronaldo hatte sich zuvor im Turnier als erster Spieler in die Geschichtsbücher eingetragen, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat. Trotz des torlosen Spiels reichte der Punkt für Kolumbien, um die Gruppe ungeschlagen abzuschließen.
Im anderen Spiel der Gruppe K feierte die Demokratische Republik Kongo einen überzeugenden 3:1-Sieg über Usbekistan und beendete die Vorrunde auf dem dritten Platz. Dieses Ergebnis erwies sich als entscheidend für die Turnierhoffnungen der Kongolesen, da ihre vier Punkte sie unter die acht besten Gruppendritten der zwölf Gruppen brachten und ihnen einen Platz im neu eingeführten Sechzehntelfinale sicherten. Usbekistan schied ohne einen einzigen Punkt aus dem Wettbewerb aus und verlor alle drei Gruppenspiele.
Kolumbiens Leistung, eine Gruppe vor dem europäischen Giganten Portugal anzuführen, unterstreicht die wachsende Stärke des südamerikanischen Fußballs auf der Weltbühne. Trainer Néstor Lorenzo formte ein gut organisiertes und widerstandsfähiges Team, das in drei Spielen lediglich ein Gegentor zuließ. Als Belohnung erwartet die Kolumbianer eine günstige Auslosung in der K.o.-Runde, wo sie auf einen der besten Gruppendritten treffen. Portugal hingegen tritt als Gruppenzweiter gegen einen stärkeren Gegner an.
Die Qualifikation der DR Kongo stellt einen historischen Moment für den afrikanischen Fußball bei der erweiterten Weltmeisterschaft dar. Nachdem Hugo Ibenges Mannschaft in den ersten beiden Spielen sieglos geblieben war, zeigte sie gegen Usbekistan ihre beste Turnierleistung und hielt ihre Kampagne am Leben. Der Sieg garantiert der zentralafrikanischen Nation erstmals in ihrer Geschichte eine Teilnahme an der K.o.-Phase und reiht sie neben Südafrika und anderen afrikanischen Teams ein, die bei diesem Turnier die Gruppenphase überstanden haben.
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