Die FEI-Weltmeisterschaften haben am Dienstag, 11. August, in Aachen mit dem ersten Teil des Dressur-Grand-Prix begonnen und damit ein 13-tägiges Programm des internationalen Pferdesports eröffnet. Die Prüfung zählt zugleich als Mannschaftsfinale und als Einzelqualifikation. Deshalb beeinflussen schon die ersten Ritte sowohl den Medaillenkampf als auch den Einzug in den späteren Grand Prix Special.
Der Internationale Pferdesportverband führt bis zum 23. August sechs Disziplinen in Aachen zusammen: Dressur, Vielseitigkeit, Voltigieren, Springreiten, Para-Dressur und Vierspännerfahren. Die siebte Disziplin des WM-Zyklus 2026, Distanzreiten, richtet AlUla in Saudi-Arabien nach Angaben des Verbandes am 17. Oktober separat aus.
Die Veranstalter setzten die Dressur am Dienstag im Hauptstadion von 8.20 bis 18 Uhr Ortszeit an. Am ersten Tag treten höchstens zwei Reiterinnen oder Reiter jedes Teams an. Die übrigen Teammitglieder folgen am Mittwoch. Nach beiden Teilen des Grand Prix fallen dann die Entscheidungen über die Mannschaftsmedaillen, zugleich steht die Einzelrangliste fest.
Das bestätigte Dressurfeld umfasst laut der Fachzeitschrift Horse & Hound 92 Pferd-Reiter-Paare aus 34 Ländern. Achtzehn Nationen schicken vollständige Mannschaften, weitere 16 Länder einzelne Starter. Deutschland reist als amtierender Europameister der Teams an, Dänemark verteidigt den 2022 in Herning errungenen Weltmeistertitel, und Großbritannien jagt seine erste globale Mannschaftskrone.
Am Donnerstag wächst das Programm mit der Dressur in der Vielseitigkeit und den ersten Voltigierprüfungen. Der Geländeritt der Vielseitigkeit steht am Samstag, 15. August, an, das Springreiten beginnt in der folgenden Woche. Para-Dressur und Vierspännerfahren gehören ebenfalls zur zweiten Woche, sodass die Medaillenentscheidungen auf mehrere Anlagen im Aachener Soers-Komplex verteilt sind.
Für Dienstagabend planen die Organisatoren im Hauptstadion eine Eröffnungsfeier mit mehr als 250 Pferden. Am Mittwoch stehen die Dressur-Teammedaillen an, am Freitag folgt der Grand Prix Special im Einzel und am Samstag die Kür unter Flutlicht. Diese Prüfungen liefern die ersten großen Entscheidungen einer Veranstaltung, die mehrere Weltmeistertitel des Pferdesports in Aachen bündelt.
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