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Dortmund besiegt Atalanta souverän 2:0 und sichert sich Vorteil im Champions-League-Hinspiel

Veröffentlicht am 17. Februar 2026 625 Aufrufe

Borussia Dortmund zeigte am Montagabend im Signal Iduna Park eine überragende Leistung und besiegte Atalanta mit 2:0 im Hinspiel der Champions-League-Playoff-Runde. Serhou Guirassy eröffnete den Torreigen bereits in der dritten Minute mit einem wuchtigen Kopfball und gab damit den Ton für einen dominanten Auftritt des deutschen Klubs vor. Maximilian Beier baute die Führung vor der Halbzeit mit einem klinischen Abschluss in der 43. Minute aus, nachdem Guirassy die Vorlage geliefert hatte. So übernahm Dortmund die volle Kontrolle über die Begegnung vor dem Rückspiel in Bergamo.

Das Spiel begann unter ungewöhnlichen Umständen, da der Anpfiff sich um etwa fünfzehn Minuten verzögerte, weil Mitglieder des Dortmunder Staffs verspätet im Stadion eintrafen. Sobald das Spiel jedoch angepfiffen war, verschwendeten die Gastgeber keine Zeit und zeigten sofort ihre Überlegenheit. Guirassy stieg am höchsten und traf eine Flanke von der rechten Seite per Kopf unhaltbar ins Netz von Atalanta, als gerade einmal drei Minuten gespielt waren. Das frühe Tor versetzte die berühmte Gelbe Wand in Ekstase und brachte die italienischen Gäste sofort unter Druck.

Dortmund presste während der gesamten ersten Halbzeit unermüdlich weiter und setzte ein hochintensives Pressing ein, das Atalantas Versuche, das Spiel von hinten aufzubauen, im Keim erstickte. Die Partie entwickelte sich zunehmend körperlich, wobei Reggiani in der 18. Minute die Gelbe Karte für ein spätes Foul sah, gefolgt von Verwarnungen für Kossounou und Djimsiti in der 38. Minute, als die Gemüter sich erhitzten. Die Gäste hatten große Schwierigkeiten, mit dem Tempo und der Beweglichkeit der Dortmunder Angreifer im letzten Drittel des Feldes Schritt zu halten, und ihre Frustration zeigte sich in einer Reihe taktischer Fouls.

Das zweite Tor fiel kurz vor der Pause und versetzte den Hoffnungen von Atalanta möglicherweise den entscheidenden Schlag. Guirassy, bereits der Held des Abends, schlüpfte in die Rolle des Vorbereiters und spielte einen perfekt gewichteten Pass auf Beier, der mit Ruhe und Übersicht zum 2:0 vollendete. Der Treffer verdeutlichte die wachsende Partnerschaft zwischen den beiden Stürmern und unterstrich Dortmunds tödliche Effizienz an diesem Abend, da der Verein beide klarsten Chancen in Tore verwandelte.

Die zweite Halbzeit verlief ruhiger, da Dortmund in eine kontrollierte Defensivhaltung überging, um den Zwei-Tore-Vorsprung zu schützen. Atalanta, trainiert von Gian Piero Gasperini, versuchte einen Weg zurück ins Spiel zu finden, stieß dabei jedoch auf eine entschlossene und gut organisierte Dortmunder Abwehr. Anton erhielt in der 50. Minute die Gelbe Karte für ein Foul am Strafraum, doch die Gastgeber bewältigten den anschließenden Freistoß problemlos und ließen den Serie-A-Klub weiterhin nur zu Halbchancen kommen. Der niederländische Schiedsrichter Serdar Gözübüyük behielt die Partie bis zum Schlusspfiff fest im Griff.

Der Sieg stellt einen bedeutenden Schritt für Dortmund auf dem Weg ins Achtelfinale der Champions League dar. Nach einer Partie, in der der BVB den Ballbesitz dominierte und Atalanta über 90 Minuten auf ein Minimum an Torchancen beschränkte, reist der deutsche Klub mit großem Selbstvertrauen nach Bergamo. Das Ergebnis setzt zudem Dortmunds starke europäische Form in dieser Saison fort, wobei sowohl die Offensivstärke als auch die defensive Disziplin im Signal Iduna Park voll zur Geltung kamen.

Der Blick richtet sich nun auf das Rückspiel in Bergamo, wo Atalanta einen Zwei-Tore-Rückstand auf eigenem Boden aufholen muss. Obwohl Gasperinis Mannschaft sich in dieser Saison im Gewiss Stadium als formidabler Gegner erwiesen hat, ist das Ausmaß der bevorstehenden Aufgabe nicht zu unterschätzen. Für Dortmund gilt es, die Konzentration zu bewahren und jede Nachlässigkeit zu vermeiden, denn eine professionelle Leistung in Italien dürfte ausreichen, um den Einzug in die nächste Runde des prestigeträchtigsten europäischen Vereinswettbewerbs zu sichern.

Quellen: ESPN, VAVEL, Outlook India, Sportsmole, FOX Sports

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