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KC-135-Tankflugzeug stürzt im Irak ab — alle sechs US-Besatzungsmitglieder tot

Veröffentlicht am 13. März 2026 816 Aufrufe

Ein KC-135 Stratotanker der US-Luftwaffe stürzte am 12. März im Westen des Irak ab und riss alle sechs Besatzungsmitglieder in den Tod. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte die Todesfälle am 13. März und machte diesen Absturz zum tödlichsten Einzelvorfall für die amerikanischen Streitkräfte seit dem Beginn der Operation Epic Fury gegen den Iran vor knapp zwei Wochen. Die Gesamtzahl der im Konflikt getöteten US-Militärangehörigen steigt damit auf 13.

Nach Angaben des CENTCOM ereignete sich der Absturz im Anschluss an einen nicht näher bezeichneten Vorfall mit zwei Flugzeugen in einem als freundlich eingestuften Luftraum. Das zweite an dem Vorfall beteiligte Flugzeug landete sicher an einem nicht genannten Ort. Militärvertreter betonten, dass der Verlust des KC-135 weder auf feindliches Feuer noch auf Beschuss durch eigene Kräfte zurückzuführen sei, die genaue Absturzursache bleibt jedoch Gegenstand einer laufenden Untersuchung.

Der KC-135 Stratotanker gilt als unverzichtbares Element der US-Luftoperationen und dient als primäre Plattform für die Luftbetankung, die es Kampfjets, Bombern und anderen Flugzeugen ermöglicht, ihren Einsatzradius zu erweitern und über längere Zeiträume in der Luft zu bleiben. Der Verlust dieses Tankflugzeugs und seiner erfahrenen Besatzung stellt einen erheblichen Rückschlag für die Luftbetankungskapazitäten dar, die die laufenden Kampfoperationen gegen den Iran unterstützen. Militäranalysten weisen darauf hin, dass Tankflugzeuge zu den wichtigsten, aber häufig unterschätzten Komponenten anhaltender Luftkampagnen zählen.

Dieser Absturz ist der vierte öffentlich bestätigte Flugzeugverlust im Rahmen der Operation Epic Fury, die vor etwa zwei Wochen begann. Von den 13 inzwischen bestätigten toten US-Militärangehörigen in diesem Konflikt verloren sieben ihr Leben durch feindliches Feuer bei früheren Gefechten, während die sechs bei diesem Absturz ums Leben gekommenen Besatzungsmitglieder bei einem nicht kampfbezogenen Vorfall starben. Die steigende Opferzahl verschärft die Überprüfung des Einsatztempos und der Sicherheitsbedingungen, unter denen die US-Streitkräfte die Luftkampagne durchführen.

Eine offizielle Untersuchung der Absturzursache läuft bereits. Die Militärbehörden analysieren Flugdaten, Wartungsunterlagen und die Umstände des Vorfalls in der Luft, der dem Absturz vorausging. Das CENTCOM erklärte, die Namen der sechs gefallenen Soldaten nach Abschluss der Benachrichtigung der Angehörigen bekanntzugeben, wie es die Richtlinien des Verteidigungsministeriums vorsehen.

Der Vorfall löste Reaktionen von Abgeordneten beider politischer Lager in Washington aus. Mehrere Kongressmitglieder fordern eine gründliche und transparente Untersuchung. Einige Gesetzgeber stellen Fragen zum Bereitschafts- und Wartungszustand der alternden KC-135-Flotte, die seit Ende der 1950er Jahre im Einsatz ist und eines der ältesten noch aktiv fliegenden Flugzeugmuster im Bestand der US-Luftwaffe darstellt.

Während die Operation Epic Fury in die Schlussphase ihrer zweiten Woche eintritt, unterstreicht der Verlust des KC-135 und seiner Besatzung die grundsätzlichen Gefahren, denen Militärangehörige auch bei Einsätzen ohne direkten Feindkontakt ausgesetzt sind. Verteidigungsbeamte sicherten volle Rechenschaftspflicht zu und versprachen, die Ergebnisse der Untersuchung den Familien der Gefallenen und dem Kongress nach Abschluss der Überprüfung mitzuteilen.

Quellen: Reuters, AP News, CNN, NPR, Al Jazeera, CNBC

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