Der 24. Spieltag der La Liga ist von einer Reihe von Schiedsrichterkontroversen überschattet worden. ArchivoVAR veröffentlichte vernichtende Bewertungen mehrerer Unparteiischer für die zwischen dem 13. und 16. Februar ausgetragenen Begegnungen. Die auf Schiedsrichteranalyse spezialisierte Plattform hob fehlerhafte Entscheidungen in mehreren Spielen hervor und entfachte die Debatte über die Schiedsrichterstandards im spanischen Fußball sowie die Wirksamkeit des Videoassistenten erneut.
Die chaotischste Partie des Spieltags fand im Ramon Sanchez-Pizjuan statt, wo sich Sevilla und Alavés unter der Leitung von Schiedsrichter Galech Apezteguia in einem turbulenten 1:1-Unentschieden trennten. Das Spiel versank im Chaos, als der Unparteiische im Laufe der neunzig Minuten drei Rote Karten verteilte, wobei mehrere spanische Medien seine Gesamtleistung als erbärmlich einstuften. Kritiker argumentierten, Galech Apezteguia habe die Kontrolle über das Spiel frühzeitig verloren und keine einheitlichen Maßstäbe angelegt, was bei beiden Mannschaften und Trainerstäben für erhebliche Frustration sorgte.
Im Santiago Bernabéu geriet Schiedsrichter Hernandez Maeso beim 4:1-Sieg von Real Madrid gegen Real Sociedad in den Mittelpunkt einer anderen Art von Kontroverse. Ein für Vinicius Junior gegebener Elfmeter zog erhebliche Kritik nach sich, wobei Analysten infrage stellten, ob ein ausreichender Kontakt vorgelegen habe, um die Entscheidung zu rechtfertigen. Der Ruf des brasilianischen Stürmers, umstrittene Elfmeter herauszuholen, ist in dieser Saison zu einem wiederkehrenden Thema in der La-Liga-Berichterstattung geworden, und dieser jüngste Vorfall nährte die laufende Debatte über sein Verhalten im Strafraum zusätzlich.
Bei den übrigen Begegnungen des Spieltags leitete Schiedsrichter Sesma den 2:1-Sieg von Getafe gegen Villarreal, ein Spiel, das ein per VAR gegebener Elfmeter entschied und das Gastteam empört zurückließ. Cuadra Fernandez übernahm die Leitung des 2:2-Unentschiedens zwischen Espanyol und Celta de Vigo, einem Spiel, das ebenfalls mehrere strittige Entscheidungen aufwies, während Sanchez Martinez das torlose Remis zwischen Elche und Osasuna ohne größere Zwischenfälle leitete.
Die Welle der Kontroversen hat erneute Forderungen von Vereinen, Experten und Fans nach größerer Transparenz bei Schiedsrichterbesetzungen und VAR-Protokollen ausgelöst. Das Schiedsrichterkomitee des Spanischen Fußballverbandes steht während der gesamten Saison 2025-2026 unter wachsendem Druck, die wahrgenommenen Unstimmigkeiten bei den Schiedsrichterstandards zu beheben. Da am Wochenende noch mehrere Partien des 24. Spieltags ausstehen, bleibt die Aufmerksamkeit fest darauf gerichtet, wie die Unparteiischen die verbleibenden Begegnungen handhaben und ob weitere Streitpunkte auftreten.
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