Die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 starteten am 7. Februar mit voller Kraft und lieferten einen spektakulären ersten Wettkampftag, an dem olympische Rekorde gebrochen wurden und Gastgeberland Italien drei Medaillen zur Freude des heimischen Publikums gewann. Der Schweizer Franjo von Allmen holte die allererste Goldmedaille der Spiele in der Herrenabfahrt, während Italiens Francesca Lollobrigida eine Leistung für die Ewigkeit im Eisschnelllauf zeigte.
Lollobrigida elektrisierte das heimische Publikum, indem sie den 3000-Meter-Eisschnelllauf der Frauen in einer atemberaubenden olympischen Rekordzeit von 3:54.28 gewann und damit die bisherige Bestmarke der niederländischen Legende Irene Schouten aus Peking um mehr als zweieinhalb Sekunden unterbot. Der Sieg kam am 35. Geburtstag der italienischen Läuferin und machte ihn zu einer unvergesslichen Feier, als sie zur ersten italienischen Frau wurde, die olympisches Gold im Eisschnelllauf gewann.
Im Königsevent des Alpinen Skisports bezwang das 24-jährige Schweizer Talent von Allmen die tückische Stelvio-Strecke mit einer Zeit von 1:51.61 und erreichte Geschwindigkeiten von 145 Kilometern pro Stunde. Der Abfahrtsweltmeister 2025 überraschte den Favoriten und Teamkollegen Marco Odermatt, der nur Vierter wurde. Die Italiener Giovanni Franzoni und Dominik Paris begeisterten die heimischen Fans mit Silber und Bronze und rundeten damit den perfekten Start für das Gastgeberland ab.
Schweden dominierte den Skiathlon der Frauen im Langlauf, wobei Frida Karlsson Gold holte und Ebba Andersson Silber gewann, während Japan das Podium im Snowboard Big Air der Männer beherrschte, mit Kira Kimura als Sieger mit 179,50 Punkten, gefolgt von Landsmann Ryoma Kimata auf Silber und Chinas Su Yiming mit Bronze.
Das Eishockeyturnier der Frauen ging weiter, wobei Team USA Finnland mit 5:0 besiegte und auf 2:0 in der Gruppenphase verbesserte. Mit Italien, das bereits am ersten Tag drei Medaillen feiert, und fallenden olympischen Rekorden haben die Spiele von Mailand Cortina einen elektrisierenden Start hingelegt, der zwei Wochen außergewöhnliche Wintersportaction verspricht.
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