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Masernfall löst Kontaktnachverfolgung in australischem Krankenhaus aus

Veröffentlicht am 28. September 2026 13 Aufrufe

Gesundheitsbehörden in Südaustralien verfolgen mögliche Kontakte nach, nachdem eine an Masern erkrankte Person die Notaufnahme des Queen Elizabeth Hospital in Adelaide besucht hatte. ABC News berichtete darüber am 28. September. Der neue Fall hängt mit einer Häufung an der Brighton Secondary School zusammen. Laut Angaben von SA Health, die ABC veröffentlichte, steigt die Zahl in diesem Cluster auf fünf und die Gesamtzahl im Bundesstaat für 2026 auf neun.

Die betroffene Person ist etwa vierzig Jahre alt, hatte bekannten Kontakt zum ersten Fall des Clusters und liegt in stabilem Zustand im Krankenhaus, erklärte die oberste Gesundheitsbeamtin Nicola Spurrier. Der erste Fall betraf eine aus dem Ausland zurückgekehrte Person, deren Test am 14. September positiv ausfiel. Danach erkrankten laut ABC drei Schülerinnen oder Schüler an Masern.

Nach Angaben von SA Health hielt sich die Person am 23. September ab 17.15 Uhr ungefähr fünf Stunden im Wartebereich der Notaufnahme auf. Anschließend blieb sie von 21.45 Uhr desselben Abends bis 20.15 Uhr des Folgetages in einem Bereich für rasche Behandlung. Gesundheitskräfte prüfen nun Unterlagen, um möglicherweise betroffene Patienten und Beschäftigte aus diesen Zeiträumen zu ermitteln, sagte Spurrier.

Weitere neu genannte mögliche Expositionsorte sind zwei Stellen für medizinische Proben, eine Apotheke, Einkaufszentren und eine Sportstätte, wie ABC unter Berufung auf die Warnung von SA Health berichtete. Spurrier riet möglicherweise Betroffenen, auf Fieber, Husten, eine laufende oder verstopfte Nase, Bindehautentzündung und einen sich ausbreitenden roten Ausschlag zu achten. Bei Beschwerden sollen sie vor einem Arzt- oder Krankenhausbesuch anrufen, damit Schutzmaßnahmen vorbereitet werden können.

Der Vorfall erweitert die Kontaktnachverfolgung über die Schule hinaus. Die Behörden behaupten jedoch nicht, dass sich alle Besucher des Krankenhauses angesteckt haben. Spurrier rief Einwohner dazu auf, ihren Schutz durch zwei Masernimpfungen zu prüfen. Peter Subramaniam, Präsident der südaustralischen Ärztekammer, empfahl ebenfalls eine Überprüfung des Impfstatus, während Behörden Kontakte suchen und Warnhinweise aktualisieren.

Quellen: ABC News; SA Health; Australian Medical Association South Australia

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