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Supergirl feiert Premiere mit gemischten Kritiken, doch Milly Alcock überzeugt

Veröffentlicht am 23. Juni 2026 599 Aufrufe

Der Supergirl-Film von DC Studios feierte am 22. Juni 2026 gleichzeitig am Londoner Leicester Square und in Brooklyn Premiere, bevor er am 26. Juni in den US-Kinos und im IMAX-Format startet. Unter der Regie von Craig Gillespie führt der Film Milly Alcock als Kara Zor-El ein und markiert damit ein entscheidendes Kapitel in James Gunns neuem DC-Universum. Die ersten Reaktionen der Kritiker fallen gemischt aus, doch Alcocks darstellerische Leistung erntet nahezu einhellige Anerkennung.

Alcock, bekannt durch ihre Darstellung der jungen Rhaenyra Targaryen in House of the Dragon, bringt emotionale Tiefe und körperliche Intensität in die Rolle von Supermans kryptonischer Cousine ein. Kritiker bezeichnen ihre Leistung als größten Vorzug des Films und betonen, dass sie die Erzählung mit Verletzlichkeit und Stärke gleichermaßen trägt. Ihre Interpretation von Kara Zor-El hebt sich deutlich von früheren Darstellungen ab und etabliert sie als beeindruckende Präsenz im neuen DCU.

Jason Momoa betritt als Lobo die Bühne, dem intergalaktischen Kopfgeldjäger und berüchtigten DC-Antihelden. Sein Auftritt gilt als die unterhaltsamste Schurken-Einführung, die das Franchise bisher gewagt hat. Momoa verleiht der Figur chaotische Energie und schwarzen Humor und erschafft einen Charakter, der nach Einschätzung der Kritiker zum Publikumsliebling avancieren dürfte. Auch David Corenswets Auftritt als Superman erntet Lob, wobei mehrere Rezensenten die Besetzung als ideal bezeichnen.

Die Nebenrollen besetzen Matthias Schoenaerts, Eve Ridley, David Krumholtz, Emily Beecham, Rachel Brosnahan und Nicholas Hoult. Der Hauptschurke des Films stellt jedoch den wiederkehrenden Kritikpunkt dar. Mehrere Rezensenten beschreiben den Antagonisten als blass und unterentwickelt. Es fehle ihm an Bedrohlichkeit und Komplexität, um mit den starken heroischen Darbietungen mithalten zu können. Diese erzählerische Schwäche gilt als das größte Defizit des Films.

Craig Gillespies Regie spaltet die Meinungen der Filmkritiker. Einige loben seine Fähigkeit, intime Charaktermomente mit großangelegten Actionsequenzen auszubalancieren, während andere die tonalen Wechsel zwischen Humor und Drama als gelegentlich irritierend empfinden. Die visuellen Effekte und die IMAX-Präsentation finden überwiegend positive Aufnahme, wobei mehrere Kritiker bestimmte Szenen als die besten hervorheben, die das DC-Franchise bislang hervorgebracht hat.

Als neuester Beitrag zu James Gunns sorgfältig aufgebautem DC-Universum stellt Supergirl einen bedeutenden Test für die neue kreative Ausrichtung des Studios dar. Der Film baut auf den zuvor gelegten Grundlagen auf und signalisiert eine ambitionierte Erweiterung des vernetzten Universums. Der Kinostart am 26. Juni zeigt, ob das breite Publikum die Begeisterung für Alcocks Leistung teilt oder sich eher den Vorbehalten hinsichtlich der erzählerischen Schwächen anschließt.

Quellen: Deadline, Variety, Rotten Tomatoes, IMDB

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