Donald Trump erklärte am 4. Oktober, Geheimdienstdirektor Jay Clayton werde eine neue US-Arbeitsgruppe für künstliche Intelligenz leiten, berichteten Reuters und AP. Die Initiative in Washington soll laut Trump die Bundesaktivitäten koordinieren, um die amerikanische Führungsrolle bei KI zu sichern und die Bevölkerung zu schützen.
Der Präsident nennt das Gremium Super Intelligence Force. Laut AP folgt es auf das Treffen mit Technologiemanagern im Weißen Haus vergangene Woche und eine freiwillige KI-Vereinbarung der Branche. Die Ankündigung schafft eine Koordination; sie belegt für sich genommen keine erhöhte Sicherheit der Unternehmenssysteme.
Trump benannte auch FTC-Vorsitzenden Andrew Ferguson, Pentagon-Technologiechef Emil Michael und den Leiter der Bundespersonalbehörde Scott Kupor für die Führung. Laut Reuters wird die Gruppe dem Präsidenten und der Stabschefin des Weißen Hauses, Susie Wiles, berichten.
Laut Biografie des Weißen Hauses trat Clayton sein Amt als nationaler Geheimdienstdirektor am 3. August 2026 an. Zuvor war er Bundesstaatsanwalt für den Süden New Yorks und von Mai 2017 bis Dezember 2020 Vorsitzender der Börsenaufsicht SEC. Er bringt damit Erfahrung in rechtlicher und finanzieller Aufsicht mit.
Laut AP soll das Gremium Verbraucher, gemeinnützige Interessenvertretungen, religiöse Gruppen, Betreiber kritischer Infrastruktur und KI-Unternehmen einbeziehen. Trump nannte den Schutz amerikanischer Interessen und bessere Lebensbedingungen als Ziele, neben der Sicherung der technologischen Position des Landes.
Reuters berichtete unter Berufung auf Claytons Interview im Wall Street Journal, die Gruppe habe 120 Tage für die Bewertung von KI-Risiken und Chancen sowie Empfehlungen zur Rolle des Bundes. Sie prüft Meldesysteme für Vorfälle und bessere Reaktionen im Rahmen bestehender Befugnisse. Die Empfehlungen stehen noch aus.
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