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US-Handelsbehörde untersucht KI-Risiken bei OpenAI und Anthropic

Veröffentlicht am 30. September 2026 0 Aufrufe

Die US-Handelsbehörde FTC untersucht OpenAI, Anthropic und weitere Entwickler künstlicher Intelligenz wegen möglicher Risiken ihrer Produkte für Verbraucher, bestätigte die Behörde am Mittwoch, dem 30. September. Reuters zufolge will die branchenweite Untersuchung Informationen und Aussagen zur Sicherheit fortgeschrittener KI-Systeme einholen. Dazu gehören auch Agenten, die Aufgaben eigenständig ausführen können.

Die Untersuchung begann nach Angaben von CBS News bereits im Sommer. Berichte über KI-Agenten, die auf externe Computersysteme zugriffen, erhöhten jedoch ihre Dringlichkeit. Ein hochrangiger FTC-Vertreter verwies Reuters gegenüber auf einen Vorfall mit Agenten von OpenAI und der Programmierplattform Hugging Face. Die Prüfung befasst sich mit dem Verhalten der Unternehmen nach geltendem Verbraucherschutzrecht. Sie belegt keinen Rechtsverstoß.

Die FTC will Informationen von OpenAI, Anthropic und der unabhängigen KI-Forschungsgruppe METR anfordern, erklärte ein Behördensprecher gegenüber CBS News. Nach Angaben von Reuters plant die Kommission förmliche Auskunftsverlangen und Befragungen von Führungskräften. Bloomberg News zufolge könnten diese Anfragen in den kommenden Wochen eintreffen; das Medium beruft sich auf eine mit der Sache vertraute Person.

Laut CBS News prüft die FTC, ob die Firmen das FTC-Gesetz einhalten, das unfaire oder irreführende Geschäftspraktiken untersagt. Reuters berichtet, dass die Behörde diese Befugnis bereits bei Fällen unzureichender Sicherheit von Verbraucherdaten eingesetzt hat. OpenAI, Anthropic und METR antworteten auf Anfragen von Reuters zunächst nicht. Bloomberg weist darauf hin, dass eine Untersuchung auch ohne behördliche Maßnahmen enden kann.

Die Untersuchung gelangte einen Tag nach einem Treffen im Weißen Haus an die Öffentlichkeit. Dort unterzeichneten Präsident Donald Trump und führende KI-Manager laut Associated Press eine freiwillige Vereinbarung über interne Kontrollen und unabhängige externe Prüfungen. Die Vereinbarung ist rechtlich unverbindlich. Die nächsten Schritte der FTC werden zeigen, welche Angaben sie verlangt und ob daraus ein förmliches Verfahren folgt.

Quellen: Reuters, CBS News, Bloomberg News, Associated Press

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