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Venezuelas Wirtschaft stürzt in Ungewissheit während USA Ölverkäufe übernehmen

Veröffentlicht am 8. Januar 2026 109 Aufrufe

Venezuelas Wirtschaft steht nach der Festnahme von Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte vor schweren Störungen. Die Trump-Regierung kündigte an, die Ölverkäufe des Landes "auf unbestimmte Zeit" zu kontrollieren.

US-Kontrolle über Öleinnahmen

Die Vereinigten Staaten haben begonnen, das gelagerte sanktionierte venezolanische Öl zu vermarkten. Energieminister Chris Wright erklärte, dass die Erlöse auf US-Finanzministeriumskonten gehalten werden, wobei die Mittel "zwischen den USA und Venezuela geteilt" werden sollen.

Ein Abkommen soll den Export von Rohöl im Wert von 2 Milliarden Dollar beinhalten, wobei Venezuela 30-50 Millionen Barrel sanktioniertes Öl "übergibt".

Alarmierende Wirtschaftszahlen

  • 78% des Staatshaushalts für Sozialausgaben vorgesehen
  • Aktuelle Ölproduktion: etwa 1 Million Barrel pro Tag (gegenüber 3,5 Millionen in den 1990er Jahren)
  • Fast 80% des Haushalts bleiben anfällig für Einnahmeausfälle

Expertenwarnungen

Tim Hunter von Oxford Economics warnte, dass angespannte Finanzen "sehr schnelle Folgen für die Sozialausgaben auslösen könnten, was wiederum ein Risiko sozialer Unruhen birgt".

Benjamin Radd von der UCLA fügte hinzu, dass die Infrastruktur massive Investitionen erfordert und eine Erholung "Jahre entfernt" ist.

Quellen: Al Jazeera, Reuters, Bloomberg, Oxford Economics

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