Apple meldete am 2. November für sein viertes Geschäftsquartal einen Umsatz von 114,5 Milliarden Dollar, 12 Prozent mehr als im Vorjahr und über den Erwartungen der Wall Street. Der Konzern aus Cupertino in Kalifornien legte erstmals Zahlen unter Vorstandschef John Ternus vor, der im September übernahm, laut AP und Apple.
Das Quartal endete am 26. September. Apple bezifferte den verwässerten Gewinn auf 2,10 Dollar je Aktie, einschließlich fünf Cent aus Zollerstattungen. Laut AP erwarteten die von FactSet befragten Analysten 1,99 Dollar je Aktie sowie 113,4 Milliarden Dollar Umsatz. Beide veröffentlichten Kennzahlen übertrafen damit diese Prognosen.
Nach Angaben von Apple erreichte der iPhone-Umsatz einen Rekord für ein Septemberquartal, während Dienstleistungen einen historischen Höchststand erzielten. Axios meldete für Großchina ein Umsatzplus von mehr als 20 Prozent auf 17,5 Milliarden Dollar. Die Ergebnisse unterstreichen das Wachstum des wichtigsten Produkts und eines bedeutenden regionalen Marktes während des Führungswechsels.
Die Kosten bleiben im Blick der Anleger. Reuters berichtete vor den Ergebnissen, steigende Preise für Speicherchips dürften die Rentabilität belasten. Auch der Ausblick auf das Weihnachtsgeschäft und Ternus' Strategie für künstliche Intelligenz standen im Fokus. Laut AP spiegeln jüngste Preiserhöhungen bei Geräten teilweise einen weltweiten Speichermangel infolge des KI-Booms wider.
Apple meldete eine Bruttomarge von 47,9 Prozent, einschließlich etwa eines Prozentpunkts aus Zollerstattungen. Finanzchef Kevan Parekh bezifferte den operativen Mittelzufluss im Quartal auf 28 Milliarden Dollar; ebenso viel gab das Unternehmen an Aktionäre zurück. Für das Geschäftsjahr 2026 meldete Apple außerdem einen Rekordumsatz von 479 Milliarden Dollar.
Das nächste Quartal umfasst Verkäufe des iPhone Duo, Apples erstem faltbaren Telefon. Laut AP kam es im Oktober auf den Markt und trug deshalb zu diesen Ergebnissen nichts bei. Reuters berichtete über Aufmerksamkeit für Lieferengpässe und Beschwerden zum Display. Anleger dürften verfolgen, ob die neuen Produkte bei steigenden Bauteilkosten weiteres Wachstum ermöglichen.
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