Zurück zur Startseite Angriff auf Berliner Stromnetz lässt 45.000 Haushalte ohne Strom zurück - Linksextremisten bekennen sich Welt

Angriff auf Berliner Stromnetz lässt 45.000 Haushalte ohne Strom zurück - Linksextremisten bekennen sich

Veröffentlicht am 4. Januar 2026 62 Aufrufe

Ein verheerender Brandanschlag auf Berlins Strominfrastruktur hat bei Minustemperaturen Zehntausende Bewohner ohne Strom zurückgelassen. Die deutschen Behörden bestätigten am Sonntag, dass Linksextremisten für die politisch motivierte Sabotage verantwortlich waren, die Beamte als einen der schwersten Angriffe auf kritische Infrastruktur in jüngster Zeit bezeichnen.

Das Feuer brach am Samstagmorgen auf einer Kabelbrücke über dem Teltowkanal nahe dem Kraftwerk Lichterfelde aus und unterbrach die Stromversorgung von über 45.000 Haushalten und 2.200 Unternehmen in vier Bezirken im Südwesten Berlins. Das deutsche Aktivistennetzwerk bekannt als Vulkan-Gruppe hat sich zu dem Angriff bekannt, wobei die deutschen Antiterror-Behörden eine Nachricht untersuchen, die sie für glaubwürdig authentisch halten.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner verurteilte den Angriff aufs Schärfste und erklärte: „Es ist inakzeptabel, dass erneut eindeutig linksextreme Kräfte unser Stromnetz angegriffen und damit Menschenleben gefährdet haben." Die Schwere des Ausfalls veranlasste die Behörden, Notunterkünfte einzurichten, wobei das Deutsche Rote Kreuz eine beheizte Einrichtung im Cole Sports Center einrichtete.

Sicherheitsexperte Felix Neumann von der Konrad-Adenauer-Stiftung bestätigte, dass „die Gruppe zum linksextremen Spektrum gehört". Laut Analyse des deutschen Inlandsgeheimdienstes ist die Vulkan-Gruppe anarchistischer Natur und konzentriert sich hauptsächlich auf Themen rund um den Klimawandel und Umweltaktivismus.

Der Zeitpunkt des Angriffs hat die Krise verschärft, da Schneewetter und Minustemperaturen die Wiederherstellungsarbeiten erheblich verlangsamen. Während etwa 2.000 Haushalte im Bezirk Lichterfelde am Sonntagabend wieder Strom erhielten, müssen viele Bewohner in Nikolassee, Zehlendorf und Wannsee möglicherweise bis Donnerstag auf die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung warten.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind erheblich. Alexander Schirp, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, warnte: „Wir rechnen mit Millionenschäden an Geräten und Maschinen und hohen Umsatzeinbußen".

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