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Kuba erklärt nationale Trauer nach dem Tod von 32 kubanischen Offizieren bei US-Operation gegen Venezuela

Veröffentlicht am 5. Januar 2026 54 Aufrufe

Kuba hat zwei Tage der nationalen Trauer ausgerufen, nachdem bestätigt wurde, dass 32 kubanische Militär- und Polizeioffiziere bei der US-Operation zur Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro getötet wurden. Die Ankündigung markiert die ersten anerkannten Kampfverluste zwischen US- und kubanischen Streitkräften seit Jahrzehnten.

Die kubanische Regierung gab am Sonntag, dem 5. Januar 2026, bekannt, dass der 5. und 6. Januar als nationale Trauertage begangen werden, um die Getöteten zu ehren, die bei dem fielen, was Havanna als "kriminelle US-Aggression" bezeichnete. Der ehemalige Präsident Raúl Castro und der aktuelle Präsident Miguel Díaz-Canel sandten persönliche Beileidsbekundungen an die Familien der gefallenen Offiziere.

Laut der staatlichen kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina wurden die 32 kubanischen "Kämpfer" getötet, während sie "Missionen" im Auftrag des kubanischen Militärs auf Ersuchen der venezolanischen Regierung durchführten. Die Agentur berichtete, dass die getöteten Kubaner "im direkten Kampf gegen die Angreifer fielen oder infolge der Bombardierung der Einrichtungen".

Die Präsenz kubanischen Militärpersonals in Venezuela ist seit langem bekannt, wird aber selten öffentlich anerkannt. Kuba unterhält seit Jahrzehnten enge Beziehungen zur sozialistischen Regierung Venezuelas. US-Außenminister Marco Rubio bestätigte die kubanische Beteiligung.

Die Operation mit dem Codenamen "Operation Absolute Resolve" umfasste mehr als 150 US-Flugzeuge und führte zur Festnahme Maduros aus seinem Anwesen in Caracas in den frühen Morgenstunden des 3. Januar. Die kubanischen Verluste kommen zu einem besonders schwierigen Zeitpunkt für die Inselnation.

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