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Proteste im Iran eskalieren während Trump Regime vor Tötung von Demonstranten warnt

Veröffentlicht am 11. Januar 2026 131 Aufrufe

Der Iran signalisierte am Freitag, dass die Sicherheitskräfte gegen Demonstranten vorgehen würden, und stellte sich damit direkt gegen die Zusage von US-Präsident Donald Trump, friedliche Demonstranten zu unterstützen, während die Zahl der Todesopfer auf mindestens 62 in 11 Provinzen stieg. Die Proteste, die als wirtschaftliche Beschwerden über steigende Preise und Arbeitslosigkeit begannen, haben sich zu einer der größten Herausforderungen entwickelt, denen die Islamische Republik in ihrer 47-jährigen Geschichte gegenüberstand.

Präsident Trump richtete eine deutliche Warnung an Teheran und erklärte, dass die Vereinigten Staaten eingreifen würden, wenn Demonstranten getötet würden. In einem Interview erklärte Trump, er habe den iranischen Führern mitgeteilt, dass die USA mit Gewalt reagieren würden, wenn sie bei Unruhen anfingen, Menschen zu töten. Dies markiert eine Eskalation der Rhetorik, während das Weiße Haus die Situation aufmerksam beobachtet.

Der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei wies Trumps Warnungen zurück und behauptete, der amerikanische Präsident habe Hände, die mit dem Blut von Iranern befleckt seien. Das iranische Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen von Khamenei-Anhängern, die antiamerikanische Parolen riefen. Der iranische Generalstaatsanwalt Mohammad Movahedi Azad warnte am Samstag, dass Demonstranten als Feinde Gottes betrachtet würden, eine Anklage, die im Iran die Todesstrafe nach sich zieht.

Amnesty International berichtete, dass mindestens 51 Menschen getötet wurden, darunter acht Kinder, während zwei Wochen Protesten. Die Organisation warnte, dass die iranischen Behörden absichtlich den Internetzugang blockiert haben, um das wahre Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen zu verbergen. Einige Demonstranten nutzen Berichten zufolge Starlink, Elon Musks Satelliten-Internetdienst, um die Internetsperre der Regierung zu umgehen und Aufnahmen der Demonstrationen zu teilen.

Die Proteste haben sich auf Städte im ganzen Land ausgebreitet, wobei Demonstranten die Drohungen mit schweren Strafen der iranischen Führer ignorieren. Videos in sozialen Medien deuten darauf hin, dass Sicherheitskräfte ein hartes Vorgehen eingeleitet haben, mit Berichten über massiven Gewalteinsatz in der Stadt Karaj westlich von Teheran. Die Situation bleibt angespannt, während internationale Beobachter zur Zurückhaltung aufrufen.

Quellen: NBC News, PBS News, NPR, CBS News, Al Jazeera, Washington Post

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