Kolumbien feierte seine Rückkehr zur FIFA-Weltmeisterschaft mit einem eindrucksvollen 3:1-Sieg über die Debütanten aus Usbekistan in einem Gruppe-K-Spiel im legendären Azteken-Stadion in Mexiko-Stadt am 17. Juni. Die Partie stellte in mehrfacher Hinsicht ein historisches Ereignis dar, da es sich um das erste WM-Spiel in dieser legendären Spielstätte seit dem Finale von 1986 zwischen Argentinien und der Bundesrepublik Deutschland handelte. Luis Diaz war der unbestrittene Star des Abends und steuerte ein Tor sowie eine Vorlage bei einer glänzenden Vorstellung bei, die die Tausenden kolumbianischer Anhänger begeisterte.
Daniel Munoz eröffnete den Torreigen mit einem spektakulären Volleyschuss nach einer Flanke von Luis Diaz, die die usbekische Abwehr völlig überraschte. Der Rechtsverteidiger hatte seinen Lauf perfekt abgestimmt und traf den Ball mit einem sauberen Schuss, der am Torwart vorbei ins Netz flog. Das Tor gab den Takt für eine dominante kolumbianische Vorstellung vor, wobei die südamerikanische Mannschaft den Ballbesitz kontrollierte und während der gesamten ersten Hälfte regelmäßig Chancen herausspielte.
Usbekistan, das zum ersten Mal überhaupt bei einer Weltmeisterschaft antrat, weigerte sich aufzugeben und zeigte eine kämpferische Reaktion. Abbosbek Fayzullaev, eines der talentiertesten jungen Spieler im zentralasiatischen Fußball, erzielte einen herausragenden Ausgleich, der die überwiegend pro-kolumbianische Menge verstummen ließ. Das Tor bewies, dass die Usbeken nicht angereist waren, um nur die Anzahl der Teilnehmer aufzufüllen.
Luis Diaz stellte Kolumbiens Führung jedoch nur fünf Minuten nach dem Ausgleich mit einer brillanten Einzelleistung wieder her. Der Flügelspieler vom FC Liverpool nahm den Ball auf der linken Seite an, zog mit verheerender Geschwindigkeit nach innen an seinem Gegenspieler vorbei und zirkelte einen präzisen Abschluss in die lange Ecke, der den usbekischen Torwart wie festgenagelt stehen ließ. Es war ein Tor höchster Güte, das die explosive Begabung unter Beweis stellte, die Diaz zu einem der gefürchtetsten Angreifer im Weltfußball gemacht hat.
Das Spiel trat in eine angespannte Schlussphase ein, als Usbekistan auf der Suche nach einem erneuten Ausgleich nach vorne drängte und dabei Räume im Rücken freigab, die Kolumbien über Konterangriffe auszunutzen versuchte. Trotz aller Bemühungen fanden die Zentralasiaten keinen Weg durch Kolumbiens gut organisierte Defensive, die vom erfahrenen Innenverteidiger-Duo hervorragend geleitet war.
Der Sieg besiegelt tief in der Nachspielzeit, als Jaminton Campaz sich erhob und eine perfekt geschlagene Flanke des eingewechselten Cucho Hernandez per Kopfball wuchtig ins Netz beförderte, was bei den kolumbianischen Anhängern euphorische Feierlichkeiten auslöste. Das Tor fiel in der neunten Minute der Nachspielzeit und setzte einen nachdrücklichen Schlusspunkt unter Kolumbiens triumphale Rückkehr auf die WM-Bühne.
Kolumbien führt nun die Gruppe K mit drei Punkten nach dem ersten Spieltag an, während Usbekistan ohne Punkte am Tabellenende steht. Im anderen Gruppenspiel trennte sich Portugal 1:1 von der DR Kongo. Die Gruppe bleibt vor der zweiten Spielrunde völlig offen.
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