Ein Erdbeben der Stärke 6,4 erschütterte am Mittwoch, dem 7. Januar 2026, die Küste von Davao Oriental im Süden der Philippinen, wie das Philippinische Institut für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) mitteilte.
Das tektonische Erdbeben ereignete sich um 11:02 Uhr Ortszeit, wobei das Epizentrum etwa 58 Kilometer östlich der Stadt Manay in der Provinz Davao Oriental lag. Das Beben traf in einer Tiefe von 42 Kilometern unter der Philippinensee auf.
Phivolcs meldete das Erdbeben zunächst in seinem ersten Bulletin um 11:14 Uhr mit einer Stärke von 6,7, revidierte die Zahl aber später in einer aktualisierten Mitteilung auf 6,4 nach unten. Die Behörde bestätigte, dass in den betroffenen Gebieten mit Schäden und Nachbeben zu rechnen ist.
Starke Erschütterungen waren in ganz Davao Oriental und den umliegenden Regionen zu spüren, was die Bewohner dazu veranlasste, Gebäude vorsorglich zu evakuieren. Trotz der erheblichen Stärke bestätigte Phivolcs, dass von diesem seismischen Ereignis keine Tsunami-Gefahr ausgeht.
Polizei und Katastrophenschutzbeamte in der Nähe des Epizentrums meldeten keine unmittelbaren Opfer oder bedeutenden Gebäudeschäden, obwohl die Bewertungen noch andauern.
Die Philippinen erleben häufige und oft schwere Erdbeben aufgrund ihrer Lage am Pazifischen Feuerring.
Ein kleineres Nachbeben der Stärke 4,4 wurde später am selben Tag ebenfalls in Davao Oriental registriert.
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