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Region Paris durch Schnee lahmgelegt: Rekordstaus, Flüge gestrichen, alle Busse eingestellt

Veröffentlicht am 7. Januar 2026 65 Aufrufe

Paris und die Region Île-de-France erleben schwere Störungen, da ein großer Wintersturm starke Schneefälle und eisige Temperaturen bringt und ein beispielloses Chaos im gesamten Verkehrsnetz verursacht.

Ein Rekord von 1.004 Kilometern Stau wurde am Montag, dem 5. Januar um 17:45 Uhr verzeichnet, was es zu einem der schlimmsten Verkehrstage in der Geschichte der Region macht. Die Situation hat die Behörden gezwungen, Notmaßnahmen für alle Verkehrsmittel umzusetzen.

Alle Busverbindungen in Paris und der Region Île-de-France wurden am Mittwochmorgen aufgrund anhaltender Schneefälle schrittweise eingestellt. Die 1.900 Bus- und Reisebuslinien, die die Region bedienen, wurden aus Sicherheitsgründen in die Depots zurückgerufen.

Der Flugverkehr wurde stark beeinträchtigt, wobei etwa 40% der Flüge am Flughafen Roissy-Charles de Gaulle und 25% in Orly gestrichen wurden. Passagieren wird dringend empfohlen, ihren Flugstatus zu überprüfen, bevor sie zum Flughafen fahren.

Wichtige Autobahnen sind von erheblichen Sperrungen betroffen, wobei die N118 in beiden Richtungen zwischen Les Ulis und Sèvres geschlossen ist. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen wurden auf regionalen Straßen auf 70 km/h reduziert, und schwere Lkw dürfen im Gebiet Île-de-France nicht fahren.

Der Schultransport wurde durch Präfekturbeschluss in fünf Départements ausgesetzt: Val-d'Oise, Yvelines, Seine-et-Marne, Essonne und Val-de-Marne.

Die RATP hat angekündigt, dass Metro- und RER-Züge die ganze Nacht fahren werden, um Eisbildung auf den Schienen zu verhindern. Météo-France hat alle Départements der Île-de-France unter Orange-Warnung für Schnee und Eis gestellt, mit erwarteten Temperaturen bis zu -10°C.

Quellen: Sortiraparis, France 24, Météo-France

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