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PSG zerlegt Chelsea 5:2 — Kvaratskhelia glänzt mit Doppelpack von der Bank

Veröffentlicht am 11. März 2026 861 Aufrufe

Paris Saint-Germain lieferte am Dienstagabend im Parc des Princes eine beeindruckende Machtdemonstration ab und besiegte Chelsea im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League mit 5:2. Der Titelverteidiger erzielte drei Tore in den letzten sechzehn Minuten und verwandelte ein ausgeglichenes 2:2 in einen überzeugenden Kantersieg. Einwechselspieler Khvicha Kvaratskhelia stahl allen die Show mit einem sensationellen Doppelpack in der Schlussphase der Partie.

Die Begegnung begann in atemberaubendem Tempo. Bradley Barcola brachte die Gastgeber in der zehnten Minute in Führung, bevor Malo Gusto in der achtundzwanzigsten Minute für Chelsea ausglich. Ousmane Dembélé stellte den Vorsprung für PSG in der vierzigsten Minute mit einem klinischen Abschluss wieder her, doch die Gäste gaben nicht auf, und Enzo Fernández glich in der siebenundfünfzigsten Minute erneut zum 2:2 aus. Die Widerstandsfähigkeit des englischen Klubs deutete darauf hin, dass ein positives Ergebnis für das Rückspiel an der Stamford Bridge möglich schien.

Der entscheidende Wendepunkt kam in der vierundsiebzigsten Minute, als Chelseas Torwart Filip Jørgensen einen katastrophalen Fehler beging. Beim Versuch, das Spiel von hinten aufzubauen, fing Barcola Jørgensens fehlgeleiteten Pass ab und bediente sofort Kvaratskhelia. Der georgische Flügelspieler legte daraufhin perfekt für Vitinha auf, der den Ball über den bereits herausgeeilten Torwart zum 3:2 lupfte. Dieses Tor veränderte das gesamte Bild des Spiels und raubte einem Chelsea-Team, das sich zweimal zurückgekämpft hatte, sämtliche Energie.

Kvaratskhelia übernahm anschließend auf spektakuläre Weise die Hauptrolle. In der sechsundachtzigsten Minute nahm der georgische Stürmer den Ball auf der linken Seite an, zog nach innen auf seinen rechten Fuß und zirkelte einen herrlichen Schuss in die lange Ecke zum 4:2. Es war ein Moment individueller Brillanz, der das Publikum im Parc des Princes zum Toben brachte und Chelseas Verteidiger wie angewurzelt stehen ließ. Nur sieben Minuten später, in der dritten Minute der Nachspielzeit, stürmte Achraf Hakimi über die rechte Seite und legte den Ball präzise quer für Kvaratskhelia, der zum 5:2-Endstand einschob.

PSG-Trainer Luis Enrique lobte die Gelassenheit seiner Mannschaft und die Wirkung seiner Einwechslungen nach dem Spiel und betonte, dass die Kadertiefe entscheidend gewesen sei. Chelseas Trainer Enzo Maresca räumte ein, dass der Torwartfehler in einem entscheidenden Moment verheerend gewesen sei, und erklärte, seine Mannschaft habe enormen Charakter gezeigt, indem sie zweimal ausgeglichen habe, bevor das Spiel in den Schlussminuten entglitt.

Das Ergebnis bringt PSG in eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am 17. oder 18. März an der Stamford Bridge. Chelsea steht nun vor der gewaltigen Aufgabe, einen Drei-Tore-Rückstand gegen den amtierenden Titelträger aufzuholen, ein Unterfangen, das eine historische Aufholjagd in London erfordern würde. Für PSG zeigte die Leistung jene Qualität und Effizienz, die ihnen vergangene Saison den Titel eingebracht hatte, wobei Kvara­tskhelia mit seinem Kurzeinsatz ein starkes Zeichen an ganz Europa sendete.

Das Sieben-Tore-Spektakel dürfte als eines der dramatischsten Champions-League-Spiele dieser Saison in Erinnerung bleiben — ein Match, das durch individuelle Geniemomente und einen folgenschweren Fehler entschieden worden ist. Chelsea mag sich an den offensiven Glanzpunkten und den beiden Ausgleichstreffern festhalten, doch die drei Gegentore in den letzten sechzehn Minuten stellen einen Defensiv-Zusammenbruch dar, den Maresca vor dem Rückspiel in London dringend beheben muss.

Quellen: UEFA.com, NBC Sports, ESPN

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