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Zugungluck in Spanien fordert mindestens 10 Tote nach Hochgeschwindigkeitskollision in Cordoba

Veröffentlicht am 18. Januar 2026 287 Aufrufe

Mindestens zehn Menschen sind getoetet und Dutzende verletzt worden, nachdem zwei Hochgeschwindigkeitszuege im Sueden Spaniens am Samstagabend zusammengestossen und entgleist sind. Der schreckliche Unfall ereignete sich in der Naehe von Adamuz in der Provinz Cordoba in Andalusien und loeste einen massiven Notfalleinsatz sowie die Einstellung aller Zugverbindungen zwischen Madrid und Andalusien aus.

Der Unfall ereignete sich gegen 19:45 Uhr Ortszeit, als ein Iryo-Zug auf dem Weg von Malaga nach Madrid mit ueber 300 Passagieren an Bord an den Einfahrtsweichen von Gleis 1 in Adamuz entgleiste. Die entgleisten Wagen ragten auf das Nachbargleis, auf dem gerade ein Renfe-Zug von Madrid nach Huelva fuhr, was zu einer verheerenden Kollision zwischen den beiden Zuegen fuehrte.

Spaniens Verkehrsminister Oscar Puente bezeichnete den Aufprall als schrecklich. Er erklaerte, dass die letzten Einheiten des Iryo-Zuges in Richtung Madrid entgleist waren und diese Wagen das Gegengleis besetzten, auf dem der Renfe-Zug fuhr. Die Kollision schleuderte auch die ersten beiden Einheiten des Renfe-Zuges von den Gleisen.

Laut der Guardia Civil sind mindestens 10 Menschen gestorben und 25 wurden schwer verletzt, insgesamt etwa 100 Menschen wurden verletzt. Rund 400 Passagiere befanden sich zum Zeitpunkt der Kollision in den beiden Zuegen. Verzweifelte Passagiere benutzten Nothammer, um die Waggonfenster einzuschlagen und aus dem Wrack zu entkommen, wobei ein Zeuge gegenueber TVE erklarte, dass ein ganzer Waggon des ersten Zuges vollstaendig umgekippt sei.

Der Praesident von Andalusien, Juan Manuel Moreno, kuendigte in sozialen Medien an, dass Notrettungsdienste und logistische Unterstuetzung zum Unfallort entsandt wurden. Adif hat alle Zugverbindungen auf dem betroffenen Korridor eingestellt, waehrend Ermittler an der Ursachenermittlung arbeiten.

Quellen: 20 Minutes, Euronews, The Olive Press, RTE News, Euro Weekly News