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Spanien gewinnt nach Verlängerung gegen Argentinien seine zweite Weltmeisterschaft

Veröffentlicht am 20. Juli 2026 772 Aufrufe

Spanien gewann die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 am Sonntag in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey durch einen 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Titelverteidiger Argentinien. Damit holte die spanische Männer-Nationalmannschaft ihren zweiten globalen Titel. Einwechselspieler Ferran Torres erzielte im New York New Jersey Stadium in der 106. Minute das einzige Tor und beendete Argentiniens Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.

Das Endspiel blieb in den regulären 90 Minuten torlos, obwohl Spanien den größeren Angriffsdruck entwickelte. AP, FIFA und Reuters berichteten, dass der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Torres den Bann 16 Minuten nach Beginn der Verlängerung brach. Sein entscheidender Treffer war zugleich sein erstes Tor bei diesem Turnier und verwandelte ein enges Finale in einen historischen spanischen Erfolg.

Vor dem Siegtor spielte Pedro Porro den Ball auf die entfernte Seite, wo der ebenfalls eingewechselte Nico Williams per Kopf für Torres auflegte. Der Angreifer traf mit dem linken Fuß aus dem Strafraum unter die Latte und ließ Argentiniens Torhüter Emiliano Martínez keine Chance. Laut Le Monde entstand das Tor aus dem 20. spanischen Abschluss der Partie.

Argentinien strebte die zweite Meisterschaft in Folge an, beendete das Spiel aber nach einer zweiten Gelben Karte für Enzo Fernández in der Nachspielzeit mit zehn Akteuren, wie AP und Reuters meldeten. Der Titelverteidiger hielt dem spanischen Druck lange stand, fand nach dem Rückstand jedoch keinen Ausgleich. Das Team von Luis de la Fuente verteidigte seinen knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

Der Sieg brachte Spanien die zweite Männer-Weltmeisterschaft, 16 Jahre nach dem ersten Titel in Südafrika 2010. Spanien erreichte das Finale mit einem Halbfinalerfolg gegen Frankreich, während Argentinien beim 2:1 gegen England einen Rückstand drehte. Das Ergebnis löste Argentinien an der Spitze ab und krönte eine neue spanische Generation unter De la Fuente.

Spaniens Spieler sollten anschließend für öffentliche Feiern in die Heimat zurückkehren, sodass sich die Aufmerksamkeit vom Finale in New Jersey auf den Empfang der Champions in Madrid verlagerte. Der Pokal bildet den klarsten Erfolgsnachweis ihrer Turnierleistung. Torres' Wirkung als Einwechselspieler bleibt der prägende Moment eines Endspiels, das erst nach mehr als 100 torlosen Minuten eine Entscheidung fand.

Quellen: Associated Press, FIFA, Reuters, EFE, Le Monde

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