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"Donald, ich flehe dich an": Trump behauptet, Macron zu höheren Medikamentenpreisen gedrängt zu haben

Veröffentlicht am 7. Januar 2026 77 Aufrufe

US-Präsident Donald Trump hat erneut Kontroversen ausgelöst, indem er behauptete, den französischen Präsidenten Emmanuel Macron erfolgreich zu höheren Medikamentenpreisen gedrängt zu haben – angeblich durch Drohungen mit hohen Zöllen auf französische Waren.

Bei einem Treffen der Republikaner schilderte Trump einen angeblich angespannten Austausch mit dem französischen Staatschef. "Ich sprach mit einem sehr guten Mann, Präsident Macron von Frankreich, und sagte: 'Emmanuel, Sie müssen Ihre Medikamentenpreise erhöhen'", erzählte Trump dem Publikum. "Er sagte: 'Nein, nein, nein, das werden wir nicht tun.' Ich sagte: 'Sie müssen es tun.'"

Laut Trumps Darstellung stellte er dann ein Ultimatum: "Wenn Sie es nicht tun, werde ich einen Zoll von 25 Prozent auf alles erheben, was Frankreich in die Vereinigten Staaten von Amerika verkauft."

Der US-Präsident ging noch weiter und ahmte Macron spöttisch nach, wie er flehte: "Donald, ich flehe dich an, bitte sag es den Leuten nicht." Trump behauptete, der französische Präsident habe schließlich Erhöhungen von "bis zu 200 Prozent" bei bestimmten Medikamenten akzeptiert.

Frankreich weist die Behauptungen zurück

Die Reaktion aus Paris war schnell und kategorisch. Der Élysée-Palast wies Trumps Darstellung vollständig zurück und erklärte, sie "ergibt einfach keinen Sinn". Französische Beamte betonten, dass es keine präsidiale Ankündigung oder Entscheidung bezüglich der Medikamentenpreise gegeben habe, wie Trump behauptet.

Die Behauptungen erfolgen inmitten von Trumps breiterem Vorstoß für seine "Meistbegünstigungs"-Politik, die darauf abzielt, die US-Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente zu senken, indem Medicare-Zahlungen an die niedrigsten Preise in anderen entwickelten Ländern gekoppelt werden.

Quellen: BFM TV, Yahoo News, Euro Weekly News

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