Zurück zur Startseite Ultra-orthodoxer Protest wird in Israel tödlich: Teenager bei Buskollision getötet Politik

Ultra-orthodoxer Protest wird in Israel tödlich: Teenager bei Buskollision getötet

Veröffentlicht am 8. Januar 2026 128 Aufrufe

Ein 14-jähriger Junge wurde am 6. Januar 2026 bei einer Demonstration gegen die Wehrpflicht in West-Jerusalem von einem Bus erfasst und getötet. Der Vorfall hat die Spannungen über die Befreiung der Ultra-Orthodoxen vom Militärdienst verschärft.

Yosef Eisenthal starb im Stadtteil Romema, als ein Bus mit Demonstranten kollidierte. Drei weitere Jugendliche wurden bei dem Vorfall verletzt.

Politische Krise vertieft sich

Der tödliche Vorfall verdeutlicht eine kritische Spaltung in der israelischen Politik. Obwohl die Parteien Vereinigtes Tora-Judentum (UTJ) und Schas nur 18 Parlamentssitze halten, ist Premierminister Benjamin Netanyahu auf ihre Koalitionsunterstützung angewiesen.

Etwa 90% der 13.000 ultra-orthodoxen Männer, die jährlich das Wehrpflichtalter erreichen, erhalten Befreiungen.

Reaktion der Regierung

Premierminister Netanyahu drückte „tiefe Trauer über den Tod" aus und mahnte zur „Zurückhaltung, um zu verhindern, dass sich die Stimmung weiter aufheizt".

Koalition in Gefahr

Politische Analysten weisen darauf hin, dass die ultra-orthodoxen Parteien die Wehrpflichtanforderungen als existenzielle Bedrohung für ihre Lebensweise betrachten.

Quellen: Al Jazeera, Reuters, Times of Israel

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