Präsident Donald Trump kündigte am späten Weihnachtstag an, dass das US-Militär einen "tödlichen Angriff" gegen Kämpfer des Islamischen Staates im Nordwesten Nigerias durchgeführt hatte, wobei Militante angegriffen wurden, die laut seiner Aussage Christen in der Region getötet hatten.
Der Angriff markiert eine bedeutende Eskalation der US-Militäroperationen in Westafrika, wo ISIS-nahe Gruppen ihre Präsenz ausgebaut und tödliche Angriffe auf Zivilbevölkerungen durchgeführt haben.
Nigerias Außenministerium bestätigte die Angriffe und gab an, dass die Regierung vorab über die Operation informiert wurde. In einer Erklärung sagten Beamte, dass "nigerianische Behörden weiterhin in strukturierter Sicherheitskooperation mit internationalen Partnern engagiert sind" und dass diese Zusammenarbeit zu "Präzisionsschlägen auf Terrorziele in Nigeria durch Luftangriffe im Nordwesten" führte.
Die Ankündigung erfolgt inmitten erhöhter Besorgnis über die Ausbreitung extremistischer Gewalt in der Tschadseebecken-Region, wo mehrere bewaffnete Gruppen für Tausende ziviler Todesfälle im letzten Jahrzehnt verantwortlich waren.
Präsident Trump betonte, dass die Operation darauf abzielte, christliche Gemeinschaften zu schützen, die anhaltenden Angriffen militanter Gruppen ausgesetzt waren. Das Timing des Angriffs am Weihnachtstag trägt symbolische Bedeutung.
Internationale Beobachter verfolgen aufmerksam jede Reaktion der nigerianischen Bundesregierung und wie sich dies auf die breiteren US-Nigeria-Beziehungen auswirken könnte.
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