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Vatikan schlug vor, Maduro vor US-Festnahme nach Russland zu exfiltrieren

Veröffentlicht am 10. Januar 2026 63 Aufrufe

Der Vatikan hat heimlich vorgeschlagen, den venezolanischen Führer Nicolas Maduro nur wenige Tage vor seiner Festnahme durch US-Spezialeinheiten nach Russland zu exfiltrieren, wie aus diplomatischen Quellen hervorgeht, die mit den Verhandlungen vertraut sind. Diese Enthüllung legt die außergewöhnlichen diplomatischen Bemühungen hinter den Kulissen offen, die einer der dramatischsten politischen Verhaftungen in der modernen Geschichte Lateinamerikas vorausgingen.

Hohe Vatikan-Beamte sollen Anfang Januar 2026 sowohl russische als auch venezolanische Vertreter kontaktiert haben und anboten, einen Deal zu vermitteln, bei dem Maduro nach Moskau geflohen wäre im Austausch für einen friedlichen Machtübergang. Der Heilige Stuhl betrachtete diese Vereinbarung als Möglichkeit, potentielles Blutvergießen zu verhindern und venezolanische Zivilisten vor einer gewaltsamen Konfrontation zwischen Maduro-Loyalisten und Oppositionskräften zu schützen.

Der vorgeschlagene Plan sah vor, dass Maduro Caracas mit einem vom Vatikan gecharterten Flug zu einem nicht genannten europäischen Ort verlässt, bevor er nach Russland weiterreist, wo er politisches Asyl erhalten würde. Russische Beamte zeigten zunächst Interesse an dem Vorschlag, aber die Verhandlungen gerieten ins Stocken, als die Trump-Administration deutlich machte, dass Washington Maduro verfolgen würde, unabhängig davon, wo er Zuflucht suchte.

Maduro lehnte das Angebot des Vatikans Berichten zufolge ab, da er glaubte, mit Unterstützung seiner verbliebenen militärischen Verbündeten und kubanischen Sicherheitsberater an der Macht bleiben zu können. Diese Fehlkalkulation erwies sich als fatal für seine Präsidentschaft, als US-Streitkräfte nur Tage später ihre Operation starteten und ihn in einer Anlage in Caracas festnahmen, wo er Widerstandsbemühungen koordiniert hatte.

Die Intervention des Vatikans spiegelt seine langjährige Rolle als Vermittler in lateinamerikanischen Krisen wider, nachdem er zuvor den Dialog zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC-Rebellen sowie die historische Annäherung zwischen den USA und Kuba unter Papst Franziskus erleichtert hatte. Vatikan-Beamte lehnten es ab, die spezifischen Details des Maduro-Vorschlags zu kommentieren, bestätigten aber die anhaltende Sorge um das venezolanische Volk.

Der gescheiterte Exfiltrationsplan wirft Fragen auf, welchen alternativen Weg die Geschichte hätte nehmen können. Maduro steht nun vor der Auslieferung an die Vereinigten Staaten wegen Anklagen wegen Drogenhandels und Terrorismus, während die Interimsregierung Venezuelas darum kämpft, die Stabilität wiederherzustellen. Internationale Beobachter deuten an, dass der Vatikan weiterhin diplomatische Bemühungen unternehmen könnte, um eine humanitäre Behandlung für Maduro und seine inhaftierten Mitarbeiter zu sichern.

Quellen: CNEWS, Reuters, Associated Press

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