Internationale Führungspersönlichkeiten reagierten schnell auf die US-Militärintervention in Venezuela und die Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro, wobei viele Nationen die Aktion als Verletzung des Völkerrechts verurteilten, während eine kleinere Gruppe von Verbündeten ihre Unterstützung zum Ausdruck brachte.
Das russische Außenministerium gab eine der schärfsten Verurteilungen ab und beschuldigte Washington eines „Akts bewaffneter Aggression gegen Venezuela" und bezeichnete die Intervention als „zutiefst besorgniserregend und verurteilenswert".
China zeigte sich „zutiefst schockiert" über die US-Intervention, wobei das Außenministerium sie als „offensichtliche Gewaltanwendung" verurteilte. Peking erklärte, dass „solche hegemonialen Handlungen der USA das Völkerrecht und die Souveränität Venezuelas ernsthaft verletzen".
Der brasilianische Präsident Lula da Silva schrieb, dass „Bombardierungen auf venezolanischem Territorium und die Gefangennahme seines Präsidenten eine inakzeptable Grenze überschreiten". Mexiko verurteilte die Intervention ebenfalls als „klare Verletzung" des Völkerrechts.
UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich „zutiefst alarmiert" und warnte, dass dies „einen gefährlichen Präzedenzfall" schaffe.
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