Italienische Skigebiete stehen vor einer beispiellosen Herausforderung, da Rekordwärme über die Alpen hinwegfegt, während eigentlich die Hauptsaison des Wintertourismus sein sollte. Viele Skigebiete mussten sich fast vollständig auf künstliche Schneeproduktion verlassen, während einige Resorts in niedrigeren Höhenlagen ihre Eröffnungen verschoben oder den Betrieb wegen unzureichender Schneedecke eingeschränkt haben.
Das ungewöhnlich warme Wetter hat die Temperaturen in einigen Alpenregionen auf Werte getrieben, die typischerweise Ende März oder Anfang April zu sehen sind, statt Ende Dezember. Resortbetreiber in den Dolomiten und anderen beliebten Skigebieten haben berichtet, dass der natürliche Schneefall weit unter den historischen Durchschnittswerten lag.
Umweltwissenschaftler weisen auf die aktuellen Bedingungen als einen weiteren Indikator für die beschleunigten Auswirkungen des Klimawandels auf Bergökosysteme und Wintersportinfrastruktur hin.
Lokale Gemeinden, die stark von Einnahmen aus dem Wintertourismus abhängig sind, haben ihre Besorgnis über die langfristige Tragfähigkeit ihrer Wirtschaft zum Ausdruck gebracht.
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