Zurück zur Startseite Trump veröffentlicht private Nachricht von Macron mit Vorschlag für G7-Gipfel in Paris Politik

Trump veröffentlicht private Nachricht von Macron mit Vorschlag für G7-Gipfel in Paris

Veröffentlicht am 20. Januar 2026 248 Aufrufe

Präsident Donald Trump hat eine diplomatische Kontroverse ausgelöst, indem er eine private Textnachricht des französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf seiner Plattform Truth Social öffentlich geteilt hat. Die durchgesickerte Nachricht enthüllte Macrons Vorschlag, am Donnerstag einen G7-Gipfel in Paris auszurichten, gefolgt von einem Abendessen im Élysée-Palast, was Analysten als beispiellosen Bruch des diplomatischen Protokolls bezeichnen.

Die Nachricht, deren Echtheit Macrons Umfeld am Dienstagmorgen bestätigte, zeigte den französischen Präsidenten, wie er Übereinstimmungen mit Trump zu Syrien und Iran darlegte, während er seine Verwirrung über die amerikanische Politik gegenüber Grönland zum Ausdruck brachte. In dem Text schrieb Macron, dass sie bei Syrien völlig einer Meinung seien und beim Iran Großes erreichen könnten, fragte aber, was Trump in Grönland mache.

Besonders bemerkenswert ist, dass Macron vorschlug, russische Beamte zur Teilnahme am Rande des G7-Treffens einzuladen, was das erste derartige Engagement seit fast vier Jahren seit Russlands Einmarsch in die Ukraine wäre. Der französische Präsident schlug auch vor, Vertreter aus der Ukraine, Dänemark und Syrien an den Rand des Gipfels einzuladen.

Der Kreml reagierte auf die Enthüllung mit der Erklärung, dass Russland keine Einladung zu einem möglichen G7-Gipfel in Paris erhalten habe. Sprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass Moskau von solchen Plänen nichts wusste, bis die Nachricht durch Trumps Social-Media-Post öffentlich wurde.

Diplomatische Analysten haben Bedenken geäußert, dass Trumps Entscheidung, private Kommunikation zu veröffentlichen, die Bereitschaft ausländischer Staats- und Regierungschefs zu offenem Dialog ernsthaft beschädigen könnte. Der Vorfall wirft Fragen auf, ob vertrauliche diplomatische Austausche mit einer Regierung lebensfähig bleiben können, die öffentliche Narrative offenbar über traditionelle diplomatische Protokolle stellt. Europäische Hauptstädte wägen nun die Auswirkungen auf künftige sensible Kommunikation mit Washington ab.

Quellen: France 24, NBC News, US News, Yahoo News, Israel Hayom