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Trumps Friedensrat verlangt 1 Milliarde Dollar für dauerhafte Mitgliedschaft

Veröffentlicht am 19. Januar 2026 286 Aufrufe

Die ehrgeizige diplomatische Initiative von Präsident Donald Trump, der Friedensrat, hat eine kontroverse Mitgliedschaftsstruktur vorgestellt, die von Nationen und privaten Einrichtungen die Zahlung einer gewaltigen Summe von einer Milliarde Dollar in bar für permanente Sitze am Tisch verlangt. Die Ankündigung hat unter Weltführern und internationalen Politikexperten eine intensive Debatte über die beispiellose Kommerzialisierung der globalen Diplomatie ausgelöst.

Der Friedensrat, dessen Gründungsvorsitzender Trump ist, wurde ursprünglich als Mechanismus zur Überwachung der Wiederaufbaubemühungen in Gaza nach dem Konflikt konzipiert. Sein Mandat hat sich jedoch seitdem erheblich erweitert, um breitere internationale Friedens- und Sicherheitsbelange anzugehen. Der Exekutivrat umfasst eine mächtige Liste von Persönlichkeiten: Außenminister Marco Rubio, Immobilienentwickler Steve Witkoff, ehemaliger Seniorberater Jared Kushner, ehemaliger britischer Premierminister Tony Blair, Apollo Global Management CEO Marc Rowan und Weltbankpräsident Ajay Banga.

Im Rahmen der neuen Mitgliedschaftsstruktur können Länder und Organisationen dem Rat für eine Standardamtszeit von drei Jahren beitreten. Diejenigen jedoch, die bereit sind, die Gebühr von einer Milliarde Dollar zu entrichten, sichern sich den Status einer permanenten Mitgliedschaft, der ihnen fortlaufenden Einfluss auf die Entscheidungen und Initiativen des Rates gewährt. Dieses gestaffelte System hat Kritik von diplomatischen Beobachtern hervorgerufen, die argumentieren, es schaffe eine Bezahl-für-Teilnahme-Dynamik in den internationalen Beziehungen.

Mehrere Nationen haben bereits formelle Einladungen erhalten, dem Friedensrat beizutreten, darunter Indien, Jordanien, die Türkei, Ägypten, Ungarn, Vietnam und Argentinien. Die vielfältige geografische Vertretung deutet darauf hin, dass die Trump-Administration eine Koalition aufbauen möchte, die über traditionelle Allianzen hinausgeht. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu soll jedoch seine Opposition gegen die Einbeziehung der Türkei und Katars geäußert haben, was die Bemühungen um einen regionalen Konsens erschwert.

Der UN-Sicherheitsrat hat das Rahmenwerk des Friedensrats im November 2025 gebilligt und ihm damit erhebliche internationale Legitimität verliehen. Diese Billigung markierte einen bemerkenswerten Wandel in der Art und Weise, wie traditionelle diplomatische Institutionen mit neueren, unkonventionelleren Ansätzen zur Konfliktlösung und internationalen Zusammenarbeit interagieren.

Kritiker der Initiative argumentieren, dass die Festsetzung eines Preisschildes von einer Milliarde Dollar für die permanente Mitgliedschaft die Prinzipien der gleichberechtigten Vertretung in internationalen Angelegenheiten grundlegend untergräbt. Sie behaupten, dass wohlhabende Nationen und private Interessen effektiv unverhältnismäßigen Einfluss auf Friedensprozesse und Wiederaufbaubemühungen kaufen könnten. Befürworter entgegnen, dass das erhebliche finanzielle Engagement ernsthaftes Engagement gewährleistet und die notwendigen Ressourcen für die ehrgeizige Agenda des Rates bereitstellt.

Während der Friedensrat weiter Gestalt annimmt, bleibt seine letztendliche Auswirkung auf die globale Diplomatie ungewiss. Die kommenden Monate werden zeigen, ob dieser beispiellose Ansatz zur internationalen Zusammenarbeit bedeutsame Ergebnisse erzielen kann oder ob die kontroverse Mitgliedschaftsstruktur seine Wirksamkeit und Legitimität auf der Weltbühne einschränken wird.

Quellen: Hespress, CNBC, CNN, TIME, Washington Post, NPR