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KKR übernimmt PSG-Minderheitsaktionär Arctos für 1 Milliarde Dollar

Veröffentlicht am 10. Januar 2026 109 Aufrufe

Der globale Investmentgigant KKR hat zugestimmt, Arctos Partners, die Sportinvestmentfirma, die eine Minderheitsbeteiligung an Paris Saint-Germain hält, für etwa 1 Milliarde Dollar zu übernehmen, wie Bloomberg News berichtet. Der Deal beinhaltet Leistungsanreize für die Führungskräfte von Arctos, einschließlich Mitgründer Ian Charles, die die Gesamtbewertung auf fast 1,5 Milliarden Dollar steigern könnten.

Arctos Partners erwarb 2023 eine 12,5-prozentige Beteiligung an PSG, basierend auf einer Gesamtbewertung des Clubs von 4,25 Milliarden Euro. Diese Investition wurde auf etwa 530 Millionen Euro geschätzt. Nach den Bedingungen der KKR-Übernahme wird Ian Charles weiterhin das Unternehmen leiten und zusammen mit anderen leitenden Arctos-Führungskräften Aktienbeteiligungen am New Yorker Buyout-Giganten erhalten.

KKR, einer der größten Private-Equity-Akteure weltweit mit über 700 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen, plant, den Arctos-Kauf über seine Bilanz zu finanzieren und das Unternehmen in seine Asset-Management-Operationen zu integrieren. Die Unternehmen bemühen sich um die Genehmigung der Transaktion durch die großen amerikanischen Profi-Sportligen.

Arctos verwaltet derzeit etwa 14 Milliarden Dollar an Vermögenswerten mit Fokus auf Sportinvestitionen in verschiedenen Ligen und Teams. Die Firma hat ein Portfolio von Minderheitsbeteiligungen an professionellen Sportfranchises aufgebaut, was sie zu einem attraktiven Ziel für KKRs Expansion in den lukrativen Sportbesitzsektor macht.

Für Paris Saint-Germain wird sich die Eigentümerstruktur nicht direkt ändern. Qatar Sports Investments (QSI) behält die volle Kontrolle über den Club, wobei Arctos ein passiver Minderheitsinvestor ohne Einfluss auf sportliche Entscheidungen auf dem Platz war. Der Deal bedeutet jedoch, dass PSG nun indirekt mit einem deutlich mächtigeren Finanzpartner verbunden sein wird.

Die Übernahme spiegelt den wachsenden Appetit großer Private-Equity-Firmen auf Sportvermögenswerte wider, die eine konstante Wertsteigerung gezeigt haben und Diversifikationsvorteile bieten. Laut Financial Times würde eine erfolgreiche Transaktion das wirtschaftliche Gewicht des PSG-Minderheitsaktionärs erheblich stärken und möglicherweise neue Möglichkeiten für zukünftige Investitionen und Expansion im europäischen Fußball eröffnen.

Quellen: Bloomberg, Financial Times, Boursorama, Sportune

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